STIFTUNG HAUS der Action 365

Engagement in Guatemala

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Verlag der Action 365

Die große Stunde der kleinen Gruppe

1969 gründen 16 Bauerngenossenschaften in Guatemala den Dachverband FEDECOCAGUA (Federación de Cooperativas Agrícolas de Productores de Café de Guatemala – Dachverband der Kaffeebauerngenossenschaften Guatemalas). Die Idee der Genossenschaft lehnt man an das Modell von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schultze-Delitzsch an. Doch der Gedanke der solidarischen Dorfgemeinschaft ist ebenso tief in der Kultur Guatemalas verwurzelt.

Emblem des FEDECOCAGUA-Dachverbandes
Das Emblem des FEDECOCAGUA-Dachverbandes. Es zeigt die Umrisse Guatemalas, flankiert von zwei Bäumen, die für den Vegetationsreichtum und die Schönheit des fruchtbaren Hochlands stehen. Der Name "Guatemala“ ist außerdem von dem Maya-Wort für "Land der Bäume“ abgeleitet. Die Kaffeebohne symbolisiert den erstklassigen Kaffee, der den Kleinbauern bei ihren Freunden und bei vielen Kennern hochwertigen Kaffees hohes Ansehen, Anerkennung und Unterstützung eingebracht hat.

Ziel des Dachverbandes ist es nicht in erster Linie, den erstklassigen Hochlandkaffee der Bauern auf dem Weltmarkt zu etablieren, sondern mit der Ware Kaffee Informationen über die Lage der indígena in Guatemala zu transportieren. In keinem anderen Land Mittelamerikas bilden die indígena, das heißt: die Ureinwohner (hier sind es Maya-Nachfahren) eine so starke Bevölkerungsmehrheit. Und in keinem anderen Land fällt die Verteilung von Grund, Einkommen, Infrastruktur, Bildung, medizinischer Versorgung, Menschenwürde und politischem Einfluss so stark zu Ungunsten dieser Mehrheit aus. Sie sind "entrechtete Erben“, die eine Stimme für ihr Anliegen suchen – und sie erhalten Antwort aus Europa.

Markt in Santiago Atitlán am Atitlán-See
Markt in Santiago Atitlán am Atitlán-See: Seit Jahrhunderten ein beliebter Treffpunkt für die umliegenden Dorfgemeinschaften, ist der Ort in den letzten Jahren wegen seiner lebendigen kunsthandwerklichen Traditionen auch zu einem Anziehungspunkt für Touristen geworden.

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