Verlag der Action 365
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Feste


Was ist...
Was ist Erscheinung des Herrn (Epiphanias)? nach oben
06.01.
Am 6. Januar feiert die Kirche das Fest der „Erscheinung des Herrn“, auch „Epiphanie des Herrn“ genannt. Volkstümlich spricht man vom Fest der „heiligen drei Könige“. Liturgisch nimmt das Fest einen hohen Rang ein. Gefeiert wird, dass sich durch die Geburt des Messiaskindes Jesus eine Weissagung erfüllt hat, die im 60. Kapitel des Buches Jesaja aufgezeichnet ist: „Siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Licht.“ Das Kind in der Krippe, Gottes menschgewordener Sohn, ist selbst das Licht, das in der Welt und zu ihrem Heil aufgeleuchtet ist.

Im Matthäusevangelium wird berichtet, dass einige Sterndeuter einen Stern haben aufgehen sehen. Sie erkannten in ihm einen Hinweis auf den „neugeborenen König der Juden“. Sie brachen auf und folgten dem Stern, der sie schließlich an die Krippe führte.

Sie erkannten das Kind und fielen vor ihm nieder und huldigten ihm. Sie waren von „sehr großer Freude“ erfüllt. Sie schenkten dem Kind ihre Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Es waren drei Geschenke. Wenn jeder der Sterndeuter ein Geschenk mitgebracht und nun an der Krippe niedergelegt hat, darf man schließen, dass es drei Sterndeuter waren, die gekommen sind. Und weil ihre Geschenke so kostbar waren und sie selbst als die Vertreter der Völker galten, aus denen sie stammten, hat man sie als Könige gedeutet. So kann man verstehen, dass das Fest der Epiphanie in der Volksfrömmigkeit zum Fest der heiligen drei Könige geworden ist.

Später hat man den Königen auch Namen gegeben: Caspar, Melchior und Balthasar. In Mailand verehrte man ihre Reliquien, bevor sie im 12. Jahrhundert nach Köln gebracht wurden. Im Kölner Dom werden sie in einem kostbaren Schrein aufbewahrt und verehrt.

Ein vielfältiges, phantasievolles Brauchtum hält das Gedächtnis an die drei Könige lebendig.
Besonders wichtig ist aber die Erinnerung an die drei Könige, weil sie etwas Entscheidendes über den Sinn des Weihnachtsgeheimnisses wachhält: Jesus, der verheißene Messias, ist auch gekommen, um den Menschen, die nicht aus den Juden, sondern aus den Völkern, die von sich aus heidnisch sind, stammen, einen Zugang zu Gottes erwähltem Volk zu schaffen.

In den von fern herkommenden Sterndeutern hat das Hinzutreten der Völker zu Gottes Volk und seinem Messias begonnen. Und es wird nicht enden bis ans Ende der Tage. Das darf, ja muss feierlich begangen werden.

Was ist Ostern? nach oben
Gründonnerstag   29.03.2018
Karfreitag 30.03.2018
Ostersonntag 01.04.2018
Ostermontag 02.04.2018

Mit dem Palmsonntag beginnt für die Christen in aller Welt die wichtigste Woche des Jahres. In unzähligen und an Verschiedenartigkeit kaum zu überbietenden Festen, Feiern, Umzügen und Gottesdiensten begehen sie, entweder fröhlich oder nachdenklich, die grundlegenden Ereignisse und Inhalte ihres Glaubens. Dazu kommen die Erinnerungen an die Dramatik der letzten irdischen Lebenstage ihres Glaubensstifters Jesus aus Nazaret (zwischen See Genezareth
und Mittelmeer in Israel gelegen). Aber nun der Reihe nach.

Am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, feiern die Christen den Einzug von Jesus in Jerusalem. Er wird dort von den Bewohnern mit Palmzweigen und Huldigungsrufen begeistert begrüßt, obwohl der auf einem jungen Esel reitende Jesus alles andere als eine herrschaftliche Figur darstellt. Aber die Gläubigen sehen in dem Vorgang die Erfüllung einer alten Weissagung, nach der der göttliche Erlöser so in Jerusalem einziehen soll.

Am Gründonnerstag – die Gegner von Jesus haben dafür gesorgt, dass sein Aufenthalt in Jerusalem lebensbedrohlich geworden ist – feiert Jesus mit seinen Jüngern zum letzten Mal ein rituelles Abendessen. So ist es unter den frommen Juden in Jerusalem vor dem Passafest üblich gewesen. Während der Mahlzeit nimmt Jesus, angesichts seines bevorstehenden Todes, von seinen Jüngern Abschied. Aus diesem Essen entsteht später die Feier des Heiligen Abendmahls bzw. der Heiligen Eucharistie, die zur Mitte des christlichen Gottesdienstes werden.

Am Karfreitag geschieht für die Jünger – und heute noch für alle Christen – das Unfassbare: Jesus wird verhaftet und mit dem Kreuzestod grausamst hingerichtet. In Jesus sehen die Jünger, wie heute die ganze Christenheit, den Abgesandten, den Boten, ja den Sohn Gottes. Dass niedrige Intrigen und menschliche Machenschaften so mit Gott – ungestraft – umgehen können – und dass Gott dies zulässt! – stürzt alle in die tiefsten Glaubenszweifel. Das Ende der „Jesusbewegung“ sehen sie gekommen und den menschenfreundlichen Gott, den Jesus verkündete, als Irrtum entlarvt!

Doch der Ostersonntagmorgen wischt alle Zweifel, alle Ängste, alle Enttäuschungen und Hoffnungslosigkeit der Jüngerschar beiseite. Immer mehr von ihnen erzählen von Begegnungen mit und von Erscheinungen von Jesus, die sie gehabt haben. So wird die Gewissheit geboren, dass Jesus lebt und wirkt. Sie – und nachfolgend alle Christen auf der weiten Welt – erkennen, dass seine Botschaft für alle Zeiten gültig bleibt. Auch wissen und glauben sie, dass der Tod in jedweder Form für das liebevolle, uns Menschen zugewandte Wirken Gottes in uns und mit uns keine unüberwindliche Barriere mehr darstellt. Ein neuer Abschnitt der Menschheit hat damit begonnen.

Was ist Christi Himmelfahrt? nach oben
10.05.2018

40 Tage nach Ostern feiert die Kirche das Fest Christi Himmelfahrt. Die Evangelisten Markus und Lukas erwähnen das Ereignis fast beiläufig. So finden wir im Evangelium des Lukas die fast lapidare Aussage: „Und während er sie segnete, wurde er zum Himmel emporgehoben.“ (Lk, 24,51).
 
In der Apostelgeschichte, Erzählungen, ebenfalls aus der Feder des Evangelisten Lukas, die mit den Ereignissen nach der Auferstehung Jesu beginnen, finden sich weitere Hinweise auf die Himmelfahrt Jesu: „Ihnen (den Aposteln) hat er (Jesus) durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ (Apg 1,3).

Und nach der Ankündigung, dass sie die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und für ihn bis an die Grenzen der Erde als Zeugen auftreten würden, heißt es: „Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.

Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apg 1,9-11).

Im Verständnis der Christen beginnt mit der Himmelfahrt Jesu ein neuer Abschnitt der Heilsgeschichte. Der Tod Jesu und die Nachricht des Engels, dass er von den Toten auferstanden sei, sind die zentralen Inhalte des christlichen Glaubens. Doch die Kirche in der Nachfolge Jesu baut zudem auf der konkreten Erfahrung mit dem Auferstandenen auf.Die mit den Sinnen zu erfassende Präsenz Jesu nach der Auferstehung, die sich vor allem im gemeinsamen Teilen des Brotes zeigt, gibt den Aposteln die Gewissheit, dass das mit Jesu Wirken in der Welt begonnene Heilsgeschehen weiter geht. Nachdem Jesus von den Jüngern gegangen war, so schreibt Lukas im Evangelium, „…kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück.“ (Lk 24,52b). Was ihnen bleibt, ist die frohe und froh machende Heils-Botschaft des Gottes, der die Menschen liebt und errettet.

Gottes Eintauchen in die Geschichte der Menschen durch die Person des Mensch gewordenen Sohnes Gottes ist mit der Himmelfahrt Jesu zu Ende – endgültig. Nun liegt es an den Aposteln und an allen, die in der Nachfolge Jesu stehen, den Auftrag Jesu in der Welt sichtbar zu machen.

Was ist Pfingsten? nach oben
Pfingstsonntag   20.05.2018
Pfingstmontag 21.05.2018

Pfingsten leitet sich vom griechischen Wort pentekoste her, das einen fünfzigsten Tag bezeichnet. Pfingsten ist eines der großen christlichen Feste. Darum wird es in unserem Land zwei Tage hindurch begangen. Es wird fünfzig Tage nach Ostern gefeiert und bezeichnet den Abschluss der Osterzeit. Doch trägt das Pfingstfest auch eigene Akzente. In ihm lebt, freilich verwandelt, ein im Alten Testament bezeugtes jüdisches Fest weiter: Im Buch Exodus wurde das „Fest der Erstlingsfrüchte von der Weinernte“ als Fest am fünfzigsten Tag bezeichnet, also als Pfingstfest (Ex 34, 22). Nach dem Buch Deuteronomium war es auch eines der Wallfahrtsfeste im Laufe des Jahres (vgl. Dt 16, 9-12).

Aufgrund der Ostererfahrung der Christen erhielt das jüdische Pfingstfest, auch „Wochenfest“ genannt, eine neue Bedeutung: als die junge Christengemeinde am Pfingstfest versammelt war, wurde sie vom Heiligen Geist erfüllt, so berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Es erfüllte sich, was der Prophet Joel vorausgesagt hatte: „Ich (Jahwe)… werde von meinem Geiste ausgießen über alles Fleisch…“ Die erste Frucht der Begabung mit dem Heiligen Geist war der Glaube an Jesus, denn, so Paulus, „niemand kann sagen: Herr ist Jesus, außer im Heiligen Geist“ (1. Kor 12,3). Aber auch andere Früchte zeigten sich bei den an Pfingsten Versammelten: „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung“ (Gal 5,22 f). Am Pfingstfest ereignete sich darüber hinaus das Sprachenwunder. Die, die den Christen begegneten, hörten sie in ihren eigenen Sprachen reden und verstanden sie – ein Hinweis, dass das Evangelium nun in alle Völker hineingetragen werden soll. Die Kirche ist ja Gottes neues Volk aus Juden und Heiden.

Dass Pfingsten am fünfzigsten Tag nach Ostern gefeiert wird, hat seinen Grund zum einen in seiner alttestamentlichen Herkunft und zum anderen darin, dass die vom Evangelisten Lukas stammenden Berichte in der Apostelgeschichte von einem zeitlichen Abstand zwischen Ostern und Pfingsten ausgehen. Dies hat zur heutigen Praxis geführt. Sachlich wäre es auch denkbar gewesen, die innere Zusammengehörigkeit des Oster- und Pfinstgeheimnisses stärker zu betonen – im Sinne der Texte des Johannesevangeliums. Denn dort schenkt der auferstandene Christus seinen Jüngern den Heiligen Geist bereits bei seiner Begegnung mit ihnen am Abend des „ersten Tages der Woche“ also am Ostertag selbst. (Joh 20, 19-23). Nach dem Bericht des Lukas in der Apostelgeschichte gingen dem Pfingstfest einige Tage voraus, an denen die Jünger Jesu zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, und einigen anderen aus der christlichen Urgemeinde zum Gebet versammelt waren (Apg 1, 12-14). An dieses Beten erinnert die bis heute lebendige Praxis der Pfingstnovene. Vor Pfingsten beten Christen neun Tage hindurch um die Gaben des Heiligen Geistes für sich selbst und für die Kirche und die Welt. Seit einiger Zeit kommt in den Gebeten der Pfingstnovene ein ergänzender Akzent zum Tragen: Christen aus den verschiedenen Kirchen und Konfessionen beten um die Einheit der Christenheit.
Was ist Allerheiligen? nach oben
01.11.

Am 1. November feiert die katholische Kirche das Fest Allerheiligen. Die Gemeinden begehen einen Festgottesdienst. Viele Christen besuchen die Gräber der Verstorbenen, erinnern sich ihrer und beten für sie. Sie entzünden eine Kerze, die ein Zeichen ihres österlichen Glaubens und Hoffens ist.

Das Fest hat eine lange Geschichte. In den frühen christlichen Jahrhunderten wurde es im zeitlichen Zusammenhang mit dem Osterfest begangen. Darin kam zum Ausdruck, dass die Christen glauben und feiern, dass der auferstandene Christus der „Erstling“ der Entschlafenen und ins österliche Leben Erhöhten ist. Er nimmt die Menschen als seine Brüder und Schwestern mit, damit sie in der Herrlichkeit und Gemeinschaft der himmlischen Kirche ihre Vollendung erlangen.

Über dieses Ziel aller menschlichen Wege handelt das II. Vatikanische Konzil im 7. Kapitel der Kirchenkonstitution. Irische Traditionen aufgreifend hat man am Ende des 1. Jahrtausends das Fest Allerheiligen auf den 1. November verlegt. Im Laufe des Jahres ist dies die Herbstzeit, die immer auch als Erntezeit erfahren wird. Wie im Herbst die Früchte des Feldes und der menschlichen Arbeit geerntet und in die Scheuern eingebracht werden, so ist der im Herbst gefeierte Allerheiligentag das Fest der großen und reichen Ernte, die das Ziel der langen Geschichte Gottes mit seiner Schöpfung und allen Menschen ist.

An Allerheiligen lässt uns die Kirche über alle Grenzen hinweg hoffen: wer Hungernde gespeist, Nackte bekleidet, Kranke besucht hat, ist in ihnen Christus begegnet und hat ihm in ihnen gedient. Sie bilden miteinander die „ecclesia ab Abel“, die Kirche, die in Abel ihren Ursprung hatte (LG 2).

In der Liturgie des Festes heisst es: „Heute schauen wir deine heilige Stadt, unsere Heimat, das himmlische Jerusalem. Dort loben dich auf ewig die verherrlichten Glieder der Kirche, unsere Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind. Dorthin pilgern auch wir im Glauben, ermutigt durch ihre Fürsprache und ihr Beispiel, und gehen freudig dem Ziel der Verheissung entgegen.“ (Präfation).

Manche vorchristliche Hoffnungen, die sich im Ahnenkult oder in den Halloween-Bräuchen darstellten, finden im Allerheiligenfest ihre Läuterung und Vollendung.

Was ist Weihnachten? nach oben
1. Weihnachtstag    25.12.
2. Weihnachtstag 26.12.

Christen glauben an einen Gott, der in die Geschichte der Menschen hinein wirkt. Zu bestimmten Zeiten im Ablauf eines jeden Jahres vergegenwärtigen sie sich das heilvolle Handeln Gottes durch Festtage und Zeiten der Vorbereitung auf das jeweilige Fest. Die vierwöchige Adventszeit führt hin zum Weihnachtsfest.

Advent – das lateinische Wort für Ankunft – ist die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Es ist die jährlich wiederkehrende Zeit des Wartens und Hoffens auf den Erlöser, der die Menschen in der Welt aus ihren Verstrickungen, aus Sünde und Tod erlösen soll. Mitten im Dunkel, so verkünden die liturgischen Texte des Advent, strahlt in der Ferne ein Licht, das den Menschen die Rettung bringen wird. Voll Sehnsucht wartet das Volk Israel auf diesen Retter der Welt, der in der heiligen Überlieferung, etwa beim Propheten Jesaja, als der angekündigt wird, der in die Welt den Frieden bringt.

Weihnachten ist das Fest, an dem sich die Christen in Erinnerung rufen, dass Gott aus Liebe zu den Menschen selbst Mensch wird und das irdische Leben mit ihnen teilt. Die Heilige Schrift berichtet, dass Gott, der in einem Wesen Vater, Sohn und Heiligen Geist in sich vereint, vor über 2000 Jahren in Jesus menschliche Gestalt angenommen hat. Als Sohn Gottes, so beschreibt es das Evangelium des Lukas, wird er von Maria in Bethlehem geboren. Ein Kind in einem Stall, abgewiesen von den Menschen und in einer Krippe auf Stroh gebettet – zu ihm eilen die Hirten, die auf dem Feld lagern, und dann auch die drei Weisen, um ihm, dem Erlöser der Welt, die Ehre zu erweisen und ihn anzubeten.

Dieser Retter der Welt kommt nicht mit weltlicher Macht und mit dem Schwert daher. Seine Macht ist die Liebe, deren Ausstrahlung gerade in der Armseligkeit seines Eintritts in die Welt sichtbar wird. König wird er genannt, obwohl die Umstände seiner Geburt in krassem Widerspruch zu einem königlichen Auftritt stehen. Wer sich auf ihn beruft, wird den Sinn seines Lebens nicht auf weltliche Macht und materiellen Reichtum gründen. Sein Maßstab ist die Liebe, die durch alltägliches Handeln diese Welt verändern soll und die Menschen über das irdische Leben hinaus zu Gott führt.
Die Adventszeit beginnt mit dem vierten Sonntag vor dem Weihnachtsfest und markiert gleichzeitig den Beginn des Kirchenjahres. Weihnachten, das Fest der Geburt Christi, ist am 25. Dezember. In vielen Ländern feiern die Menschen am Vorabend des Weihnachtstags, dem so genannten Heiligen Abend, in ihren Familien ein Fest der Begegnung, was sich auch darin zeigt, dass sie sich gegenseitig beschenken.

Auch wenn der eigentliche Sinn von Advent und Weihnachten unter dem kommerziellen Rummel kaum noch zu erkennen ist, so bleibt doch die eine Botschaft immer sichtbar: An Weihnachten besinnen sich die Menschen auf ihre Beziehungen zueinander. Es ist das Fest, das sie in ihrem Innersten anrührt und zur Begegnung und Versöhnung anregt. Zugleich erleben die, die unversöhnt sind, den Schmerz und das Leid über die Trennung, über Streit und Entfremdung besonders intensiv.
Weihnachten geht zu Herzen. Aus Liebe zu den Menschen kommt Gott in die Welt und wird in Jesus einer von uns.