Schutz der Machtlosen
- Eine Welt ohne Krieg scheint auch im Jahr 2026 noch in weiter Ferne: seit vier Jahren führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die gewalttätigen Konflikte in Gaza und Syrien dauern an, um nur die bekanntesten Krisen zu nennen. Die größten Leidtragenden jedes Krieges sind Kinder. "Alle Kriege (…) sind Kriege gegen Kinder", stellte die Britin Eglantyne Jebb schon vor mehr als hundert Jahren fest. Mit ihrem Einsatz für bedürftige Kinder nach dem Ersten Weltkrieg und der von ihr gegründeten Hilfsorganisation "Save the Children" schuf sie die Grundlage dafür, dass die Vereinten Nationen nach Jahrzehnten der Verhandlungen im Jahr 1989 endlich ihre Kinderrechtskonvention verabschieden konnten: Kinder galten fortan als schutzbedürftige Wesen mit eigenen Rechten. Kaum vorstellbar, dass Kinder bis zu diesem Zeitpunkt als Eigentum ihrer Eltern und des Staates angesehen wurden, nicht als Personen mit eigenen Rechten.
"Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen" - das Magnificat-Zitat aus dem Lukasevangelium hat die action 365 als Motto für das Jahr 2026 gewählt. Das aktuelle Poster nimmt darauf Bezug: in der Gestaltung von Florentine Heimbucher sind große und kleine Figuren zu sehen, zusammengesetzt aus den gleichen geometrischen Formen, nur unterschieden durch ihre Größe. Der christliche Glaube vermag allen die Hoffnung auf ein besseres Leben ohne Machtmissbrauch und Einschränkungen zu geben, unabhängig von Alter und Herkunft.
Die Kinderrechte ruhen auf drei Säulen: Schutz, Förderung und Teilhabe. Sie sind wichtig, damit Kinder eine Chance haben, glücklich aufzuwachsen und ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Kinder, die in geborgener und liebevoller Umgebung aufwachsen, können sich zu verantwortungsvollen Erwachsenen entwickeln, die die Rechte anderer achten, Schwächere beschützen und Machtstrukturen kritisch hinterfragen. Gerade in Zeiten von Social Media ist es wichtig, sich nicht kritiklos Mehrheitsmeinungen anzuschließen. Denn die sozialen Medien funktionieren genauso: Minderheiten werden ausgeschlossen, erfolgreich sind die, die mit dem Strom schwimmen.
Eglantyne Jebb, die sich für die Rechte der Kinder weltweit eingesetzt hat, wurde am 25. Juni 1876, vor 150 Jahren, geboren. Sie starb mit 52 Jahren in Genf. Auf ihrem Grab ist ein Zitat aus dem Matthäusevangelium zu lesen: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Gott hat seinen Sohn als verwundbaren Neugeborenen auf die Welt gesandt, als Vorbild für die gesamte Menschheit. Und als Zeichen dafür, dass vom Kleinsten, scheinbar Geringsten, eine große Kraft ausgehen kann, die die Menschheitsfamilie im Glauben an das Gute vereint.
»Menschenwürde, Frieden«
Poster "Er stürzt die Mächtigen vom Thron"
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