Entwicklung und Teams
Die action 365 ist eine ökumenische Bewegung. Entstanden ist sie in den 1950er Jahren mit der Idee, dass es nicht reicht, über Probleme in Kirche und Gesellschaft nur zu diskutieren und zu kritisieren, konkrete Aktionen aber Expertinnen und Experten zu überlassen. So gründeten evangelische und katholische Christinnen und Christen kleine Ökumenischen Basisgruppen, Teams genannt, mit dem Ziel, an allen Tagen des Jahres (365) unter dem einen Wort Gottes zusammenarbeiten (action): Der Name action 365 ist also Programm.
Ökumenische Basisgruppen: Teams
Von den ersten christlichen Gemeinden heißt es in der Apostelgeschichte: „Sie brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude.“ (Apg 2, 49) Vom Leben dieser kleinen, vitalen Keimzellen der großen Kirchen lassen sich Basisgemeinden in aller Welt, auch die Teams der action 365, inspirieren. Sie verstehen sich als Glaubens-, Aktions- und Gebetsgemeinschaft. Sie wollen Motor der Veränderung, Freiraum zum Experiment, Anlaufstelle für Menschen auf der Suche oder in Not sein.
Die Teams treffen sich regelmäßig. Anregungen und Materialien für die Gestaltung der Teamtreffen erhalten sie in Form des so genannten „Programms“, das von der STIFTUNG HAUS der action 365 zusammengestellt und verschickt wird. Schwerpunkte der Arbeit sind:
• Ökumene praktizieren
• Christliche Ideen in der Öffentlichkeit platzieren
• soziales und seelsorgerisches Engagement