Das Göttliche im Kind

Poster der action 365 zum Thema "Weihnachten"

Jedes Jahr rückt am 24. Dezember ein besonderes Kind in dem Mittelpunkt der christlichen Welt: Jesus und seine Geburt im ärmlichen Stall. Und schon einen guten Monat vor Weihnachten gedenkt die Welt der Rechte und Bedürfnisse der Kinder, denn am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechte. An diesem Tag im Jahr 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention.
- Bis dahin galten Kinder als Eigentum ihrer Eltern und des Staates, ohne Rechte wie das Recht auf Bildung, Gesundheit und den Schutz vor Gewalt.

Die Rechte der Kinder weiter zu stärken, stand 2026 im Fokus der action 365, unter dem Jahresmotto: "Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen." Das aktuelle Poster nimmt diesen Fokus auf und findet in der Gestaltung von Juliane Wanner ein anrührendes Bild: drei kleine Kinder halten sich in einem sonnengelben Schutzraum eng umschlungen, bedroht von einer dunklen Macht, die einer großen Tsunamiwelle gleicht. Das nebenstehende Zitat des libanesisch-amerikanischen Dichters und Philosophen Khalil Gibran (1883 - 1931) wirkt wie ein Gebet: "Halte mich fern von einer Weisheit, die nicht weinen kann. Von einer Philosophie, die nicht lachen kann. Und von einer Größe, die sich nicht vor Kindern verbeugt." Es ist ein Appell an die Mächtigen dieser Welt, niemals Gefühle zu verlernen, wie Mitleid und Humor. Aber vor allem der Appell, niemals den Respekt vor den Schwächsten dieser Welt zu negieren.

Doch wo Krieg, Gewalt und Notlagen herrschen, fallen zuerst die Rechte der Kinder. 2026 sind an erster Stelle Afghanistan und der Sudan zu nennen, wo die Herrschaft der Taliban und der nicht endende Bürgerkrieg vor allem Kinder zu Opfern von Gewalt, Vertreibung und Rechtlosigkeit machen. Auch in Gaza leiden Kinder unter fehlender medizinischer Versorgung und bewaffneten Konflikten. Vom Fehlen schulischer Bildung ganz zu schweigen. Die Kinder in der Ukraine leiden nun schon im fünften Jahr unter den Folgen des russischen Angriffskriegs. Und selbst in Deutschland ist jedes fünfte Kind von Armut bedroht, zudem wurden die Kinderrechte noch immer nicht im Grundgesetz aufgenommen, was ihre Durchsetzung natürlich erschwert. Noch immer ist viel zu wenig klar, dass Kinder das Wertvollste sind, denn sie gestalten die Zukunft.

Man möge ihn fernhalten von einer Größe, die sich nicht vor Kindern verbeugt, sagt der maronitische Christ Khalil Gibran. Er trifft mit seinem Zitat das eigentliche Geheimnis von Weihnachten: nicht nur die Hirten, auch die mächtigen drei Könige aus dem Morgenland fallen vor dem Neugeborenen in der Krippe auf die Knie. Jesus selbst verlangte, die Kinder zu ihm kommen zu lassen. Er erkannte ihre Unschuld und hatte die Hoffnung, dass sie sich diese im christlichen Glauben ein ganzes Leben lang bewahren könnten.

Der Respekt vor Kindern ist kein zu verhandelndes Recht. Er geht uns alle an. Denn Kinder sind die Garantie dafür, dass die Zukunft eine Chance hat.

»Weihnachten«

Poster "Weihnachten - Sich vor Kindern verbeugen"

Artikel-Nr. 1626

Neu; DIN A2 (60 x 42 cm), beidseitig bedruckt

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    »Menschenwürde, Frieden«

    Artikel-Nr. 1621

    DIN A2 (60 x 42 cm), beidseitig bedruckt

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    Artikel-Nr. 1625

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    »Ermutigung«

    Artikel-Nr. 1624

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    »Verbundenheit / Für dich / Für uns«

    Artikel-Nr. 20068

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