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Guatemala: Sturm „Agatha“ und die Folgen

08.07.2010   Vorlesen lassen

Welche Schäden gab es bei unseren Freunden auf dem Land?

Neues aus Guatemala nach den dortigen Naturkatastrophen: Während uns über die Wiederaufbauarbeiten im zentralen FEDECOCAGUA-Lager Palín bereits am 24.6. Nachrichten vorlagen, warteten wir auf Informationen über die Schäden auf dem Land. Der folgende Bericht von Ingenieur Jesús Alvarado gibt jetzt näheren Aufschluss. Indirekt wird auch klar, dass der Sturm zumindest in den Dorfgemeinschaften unserer Freunde keine Menschenopfer gefordert hat.

Bericht zur Lage in den FEDECOCAGUA-Genossenschaften:

Der Sturm “Agatha” überquerte den größten Teil unseres Landes und schädigte dabei auch die FEDECOCAGUA angeschlossenen Organisationen. Diese zählen folgende Schäden auf:

  • Schädigung des Straßennetzes (Land- und Erschließungsstraßen)

  • Bewässerungsanlagen und Gebäude: Einige Bewässerungs- und Klassifizierungssysteme, Mauern usw. wurden beschädigt.

  • Ernteerträge 2010/2011: Man rechnet mit einer Zunahme an Erkrankungen bei den Kaffeepflanzen, verursacht durch die große Menge an Niederschlägen während des Sturms, zusätzlich zu dem, was die Regenzeit ohnehin beisteuert. Der Verlust könnte bei etwa 10% an Blütenständen für die jetzige Saison liegen. Was den Ernteertrag auf den Plantagen angeht, so kann dies einen Gesamtverlust von rund 10.000 Quintales Kaffee (453.500 kg) in den durch den Sturm geschädigten Genossenschaften bedeuten.

  • Verluste an Kaffeeplantagen durch Erdrutsche, Überflutungen und Wegbruch: Wir nehmen einen Verlust von mindestens 245 Hektar für die Kaffeeplantagen an, dazu einen Verlust von mehr als 100.000 Kaffee-Saatparzellen in den geschädigten Genossenschaften. Wenn wir den Wert eines Hektars einer 5-10 Jahre alten Kaffeeplantage mit ungefähr 5.362 Dollar ansetzen und 37,5 Dollar für jede Kaffee-Saatparzelle, dann reden wir hier von einem Verlust von mehr als 1,8 Millionen Dollar, denn einige Genossenschaften haben obendrein ihren Mutterboden verloren.

Im Ganzen gesehen ist der Genossenschaftssektor ernsthaft geschädigt worden. Gleichzeitig wurden große Anstrengungen unternommen, gemeinsam der Zerstörung Herr zu werden.

Jesús Alvarado, Ingenieur
Leiter der Abteilung Technik

Es folgt eine Mitteilung des Abteilungsleiters Soziales bei der FEDECOCAGUA, Katell Segalen, der uns ein aufschlussreiche Überblickskarte zukommen ließ.

Liebe Kunden und Freunde,

wir möchten Sie gerne teilhaben lassen an einem kürzlich in der guatemaltekischen Presse abgedruckten Überblick nach dem Ausbruch des Vulkans Pacaya (27.5.2010), dem Sturm“ Agatha“ (29.5.2010) und dem zusätzlich aufgekommenen Hurrikan „Alex“ (27.6.2010).

Übersetzung der Texte auf der Karte:

Kritische/Betroffene Gebiete: Obwohl ohnehin der größte Teil des Territoriums (von Guatemala) vom Sturm „Agatha“ betroffen war, haben einige Gemeinden besonders gravierende Schäden erlitten.

Schwarze Punkte: Besonders geschädigte Gemeinden

Orange Linien: Betroffene Teile des Straßennetzes

Wie auf der Karte erkennbar, war Palín, der Ort, wo sich unsere Lager und die Kaffeeaufbereitungsanlage befindet, eine der vom Sturm „Agatha“ am meisten geschädigten Kommunen. Insgesamt war ein Viertel des Landes schwerer von „Agatha“ betroffen, 163 Schutzräume wurden errichtet. 165 Menschen starben und 142 wurden verletzt. An einigen Orten leben die Menschen noch immer in Schutzhütten. Hilfe wird speziell dort noch gebraucht, wo die Menschen ihre Häuser verloren haben.

Der Sturm „Alex“ forderte einen weniger hohen Zoll, aber er machte uns klar, dass die Hurrikan-Saison noch längst nicht vorüber ist. Der guatemaltekische Kongress befürwortete am vergangenen Donnerstag (1.7.) eine Verlängerung des Katastrophenzustands um weitere 30 Tage.

Herzlichen Dank für Ihre gleichbleibende Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen


Katell Segalen
Abteilungsleiter Soziales des Dachverbandes FEDECOCAGUA

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