In einem weiteren Telefonat berichtete Ulrich Gurtner, Geschäftsführer der Kleinbauern-Dachgenossenschaft Fedecocagua, vom Stand der Dinge: laufend werden Hilfsmittel von der Zentrale an die betroffenen Kaffeebauern transportiert. Es gibt insgesamt eine große Solidarität und viel Hilfe. Leider handelt die Regierung ungenügend - und das auch schon im Vorfeld; so sie hatte die Situation von Anfang an unterschätzt und viel zu spät evakuiert. Bei größerer Entschlossenheit hätte der Ausbruch weniger Opfer gekostet. - Die eigentliche Herausforderung für die Fedecocagua wird erst dann kommen, wenn es um die betroffenen und verlorenen Kaffeeplantagen sowie die Rückzahlung oder Gewährung von Krediten geht.