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Vulkanausbruch und Sturm "Agatha" in Guatemala

02.06.2010   Vorlesen lassen

Verzweifelter Kampf unserer Freunde gegen zwei Naturgewalten – Anlage in Palín teilweise zerstört  - Ausmaß der Schäden in den Genossenschaften noch nicht zu überblicken

Heute morgen, Dienstag, 2. Juni 2010, erreichte uns folgende Eil-Nachricht aus Guatemala, über die wir alle Freunde der Kaffeekleinbauern sofort in Kenntnis setzen möchten:

Liebe Kunden, liebe Freunde,

mit großem Bedauern müssen wir Sie darüber informieren, dass am Donnerstag, den 27. Mai 2010, nachts der Vulkan Pacaya ausbrach. Dabei spuckte er Aschesäulen von bis zu 1500 Metern Höhe aus, worauf in verschiedenen Landstrichen Guatemalas ein Asche- und Sandregen niederging. Unter heftigen Regenfällen versuchten unsere Leute verzweifelt, den Sand und die Steine zu entfernen, die sich auf unserer Mühle abgelagert hatten. Des weiteren benötigten wir eineinhalb Tage, um unsere Sortier-Maschinen von eindringendem feinen Vulkansand zu säubern, der für die Mechanik absolut zerstörerisch geworden wäre. Als wir ungefähr 30% unserer Einrichtungen mühevoll in dieser Weise gesäubert hatten, sahen wir uns der nächsten Naturkatastrophe gegenüber: dem Sturm „Agatha“, der am Samstag, den 29. Mai 2010 über uns kam.

Infolge des Tropensturmes „Agatha“ wurde die nördliche Begrenzungsmauer unseres Lagers in Palín zu fast 90% zerstört, die LKW-Waage und die Büros unter einer Schlammmasse begraben, das Elektrizitätswerk völlig vernichtet (wir haben kein Licht, zumindest für die nächsten zehn Tage nicht) – und hierbei sind noch nicht einmal die Schäden an unserem Kaffee erfasst: dem café pergamino, dem Grünen Kaffee und den Nebenprodukten.

Was unsere Kleinbauern-Genossenschaften betrifft, so erhalten wir Nachrichten von Schäden rund um den Cuilco Fluss im Gebiet von San Marcos, aus der Kooperative „Nuevo Sendero“ in der Ortschaft Chapas sowie unter anderem aus den Provinzen Chimaltenango, Jalapa und Jutiapa. Das genaue Ausmaß der Zerstörung in allen Genossenschaften der genannten Gebiete muss erst noch erfasst und eingeschätzt werden.

Wie stets in solchen Situationen zählen wir auf Ihr Verständnis – seien Sie versichert, dass wir alle Anstrengungen unternehmen werden, die Probleme so schnell wie möglich zu lösen. Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten und danken Ihnen im voraus für Ihr Entgegenkommen.

Mit freundlichen Grüßen
FEDECOCAGUA  R.L
29 av. 31-59 zona 5, Guatemala, C. A.
Telefax: (502) 23356094
Tel: (502) 2414 5151 / 23355790
www.fedecocagua.com.gt
Die eindringenden Schlammmassen hinterlassen eine Spur der Verwüstung im zentralen Lager der FEDECOCAGUA-Genossenschaften in Palín.
Die eindringenden Schlammmassen hinterlassen eine Spur der Verwüstung im zentralen Lager der FEDECOCAGUA-Genossenschaften in Palín.

Die Überlandstraße ist unpassierbar, die LKW-Waagevorrichtung völlig zerstört.
Die Überlandstraße ist unpassierbar, die LKW-Waagevorrichtung völlig zerstört.

„Überall vermischte sich die klebrige Vulkanasche mit Regen“, schreiben unsere Freude über die Situation nach dem Vulkanausbruch. Hier versuchen Mitarbeiter der Zentrale in Palín mit vereinten Kräften, das Areal zu reinigen – zwei Tage bevor der Sturm „Agatha“  gewaltige Schlammfluten auslöst und alle Bemühungen zunichte macht.
„Überall vermischte sich die klebrige Vulkanasche mit Regen“, schreiben unsere Freude über die Situation nach dem Vulkanausbruch. Hier versuchen Mitarbeiter der Zentrale in Palín mit vereinten Kräften, das Areal zu reinigen – zwei Tage bevor der Sturm „Agatha“ gewaltige Schlammfluten auslöst und alle Bemühungen zunichte macht.

Gesamtplan der Kaffeeaufbereitungs-Anlage von Palín mit Lagern und Büroräumen. Die gestrichelten Linien umreißen die von Ascheregen und Schlammfluten zerstörten bzw. stark beschädigten Gebäude/Bezirke.
Gesamtplan der Kaffeeaufbereitungs-Anlage von Palín mit Lagern und Büroräumen. Die gestrichelten Linien umreißen die von Ascheregen und Schlammfluten zerstörten bzw. stark beschädigten Gebäude/Bezirke.

Nur ein knappes Jahr liegt zwischen den untenstehenden, repräsentativen und fröhlichen Bildern vom Jubiläum „40 Jahre FEDECOCAGUA“ und den Fotos der jetzigen Katastrophe. Schauplatz beider Ereignisse war/ist die zentrale Kaffee-Aufbereitungsanlage in Palín. Wo vor zwölf Monaten viele Kleinbauernfamilien mit ihren Ehrengästen Platz nahmen, türmen sich jetzt Schlammmassen zwischen den Säcken mit exportfertigem Kaffee auf. Sie werden in kürzester Zeit zu einer festen, kaum abzutragenden Betondecke erstarrt sein.

„Diese Gebäude, in denen heute rund um die Uhr Kaffee zum Export vorbereitet wird, repräsentieren wie nichts anderes die Anstrengungen der kleinen, genossenschaftlich organisierten Kaffeebauern, sich von den Großgrundbesitzern unabhängig zu machen und sich eine eigene Infrastruktur zur Vermarktung ihres Kaffees aufzubauen,“ so hatte FEDECOCAGUA-Marketingdirektor Gerardo Alberto León die Bedeutung der Anlage von Palín in seiner Jubiläums-Festansprache umrissen. Seine Worte lassen ahnen, dass die beiden Naturkatastrophen das Herz der Genossenschaften getroffen haben – und die Schäden auf den Dörfern sind noch längst nicht erfasst.

Wir werden Sie über weitere aktuelle Nachrichten aus Guatemala auf dem Laufenden halten!


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