14.12.2025

Arévalo entschuldigt sich im Namen des Staates. Anlass ist das Verschwinden von vier Maya-Aktivisten 1989. Ein Urteil von 2024 gab den Anstoß

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

05.11.2025

Juristischer Vorstoß scheitert. Verfassungsgericht entscheidet zugunsten der Regierung. Gute Ausgangslage für Neuwahlen in der Justiz 2026

(aus: amerika 21; von: Thorben Austen)

30.10.2025

Präsidentenpartei wieder unter Beschuss mit Ziel Wahlannullierung

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

17.10.2025

Innenminister und zwei Stellvertreter kündigen Rücktritt an. Ausbrüche erfolgten möglicherweise über Wochen. Arévalo verspricht neues Hochsicherheitsgefängnis. Pakt der Korrupten könnte profitieren

(aus: amerika21.de; von: Rudolfo González)

16.10.2025

20 Mitglieder der Bande Barrio 18 sind in Guatemala aus dem Gefängnis ausgebrochen, der Innenminister trat zurück. Das Land will nun ein Hochsicherheitsgefängnis bauen.

(aus: Die Zeit)

11.10.2025

Begegnung mit Papst Leo und Spitzen der vatikanischen Außenpolitik - Guatemala für Migranten aus Lateinamerika ein Schlüsselland am Weg nach Nordamerika

(aus: KathPress Österreich)

11.10.2025

Papst Leo XIV. hat den Präsidenten von Guatemala, Bernardo Arévalo de León, diesen Samstag im Vatikan in Audienz empfangen. Wie das Presseamt de Heiligen Stuhls anschließend mitteilte, sprach Arévalo außerdem mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Gallagher.

(aus: Vatican News)

09.10.2025

Auch zwei Jahre nach Arévalos Amtsantritt kämpfen Indigene gegen Vertreibung und Korruption. Ein Gespräch mit Edgar Godoy

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

05.10.2025

Pressekonferenz zum zweiten Jahrestag der Volkserhebung. Haftbefehle und inhaftierte Gemeindeführer, dennoch Hoffnung auf bessere Zukunft. Geringere Einheit als 2023

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

19.09.2025

In den indigenen Regionen Guatemalas haben am 15. September zahlreiche Menschen gegen Rassismus, Diskriminierung und die Inhaftierung indigener Autoritäten protestiert. Dabei prangerten sie die Kriminalisierung der ehemaligen Vorstandsmitglieder des Selbstverwaltungsorgans 48 Kantone von Totonicapán, Héctor Chaclán und Luis Pacheco, an, die seit April in Haft sitzen (amerika21 berichtete). Beide waren Teil der Blockadebewegung des Jahres 2023 zur Verteidigung der Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen gegen den Putschversuch gegen Bernardo Arévalo.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

03.09.2025

Indigener Gemeindeführer verhaftet. Korrupte Eliten beherrschen Justiz und Parlament. Ein Gespräch mit Bibiana Leticia Ramírez

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

29.08.2025

Estaban Toc bei Kontrolle auf der Interamericana festgenommen. Medien vermuten Bezug zu Protesten 2023. Offizielle Gründe fehlen

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

11.08.2025

Guatemala: Sozialdemokratische Regierung will die Situation Indigener schrittweise verbessern

(aus: junge Welt (Paywall); von: Thorben Austen)

25.07.2025

Etwas Licht im Tunnel - aber mehr als ein Damoklesschwert Guatemala befindet sich in einer komplexen Hängepartie, die die Regierbarkeit des Landes gefährden könnte. 18 Monate nach Amtsantritt der Regierung des Sozialdemokraten Bernardo Arévalo (Semilla) sehen Beobachter nach zuletzt zunehmend kritischen und zukunftsskeptischen Einschätzungen etwas Licht im Tunnel. Der Regierung bleibt nur wenig Zeit, um zu überzeugen. Ansonsten droht eine institutionelle Hängepartie oder gar ein Unregierbarkeits-Szenario, die den Weg für eine autokratische Lösung in den Wahlen 2027 bereiten könnten.

(aus: Länderbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung; von: Prof. Dr. Stefan Jost)

08.05.2025

Guatemala: Präsident wertet Festnahmen von indigenen Spitzenvertretern als Putschversuch. Rufe nach Druck auf Justiz. Ein Gespräch mit Carlos Mejía

(aus: junge Welt (Paywall); von: Thorben Austen)

01.05.2025

Regierung und Zivilgesellschaft sprechen von "Putschversuch". Nationale und internationale Statements zur Verteidigung der Demokratie

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

28.04.2025

Nach Festnahme von Vertretern der indigenen Selbstverwaltung verstärkt sich der Protest

(aus: junge Welt (Paywall); von: Thorben Austen)

27.03.2025

Guatemalas Regierung will im April mit einem großangelegten Stipendienprogramm starten. Schwerpunkt des Programms unter dem Motto "Stipendien für unsere Zukunft" (Becas por Nuestro Futuro) soll die Universitätsbildung sein.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

27.02.2025

Aktivitäten vor dem Hintergrund des möglicherweise geplatzten Völkermordprozesses. Opferverbände bemängeln fehlende Handlungen der Regierung. Buchprojekt soll Opfern ein Gesicht geben

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

03.02.2025

Welche Reformen beschließt der Kongress? Bringen die für 2026 anstehenden Wechsel in Staatsanwaltschaft (MP) und Verfassungsgericht (CC) Veränderungen in der Justiz? Erreicht das MP Absetzung und Verhaftung des Präsidentenpaares und die finale Annullierung von SEMILLA? Welche Richtung nehmen die kalten Winde aus dem Norden?

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

26.01.2025

Der Vorstand des Parlaments in Guatemala-Stadt hat sich am Freitag mit dem Fall der suspendierten Partei Movimiento Semilla beschäftigt. Samuel Pérez, Fraktionschef von Semilla, teilte anschließend den Medien mit, dass der Parlamentsvorstand den legalen Status der Fraktion bestätigt und dies bereits auf der Homepage des Parlaments aktualisiert habe.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

21.01.2025

Menschenrechtsbericht benennt soziale und politische Probleme im Land. Verfolgung von Juristen, Aktivisten und Journalisten geht weiter

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

15.01.2025

Aus einem Bericht des guatemaltekischen Sekretariats für Ernährungssicherheit und -hygiene (Sesán) geht hervor, dass im vergangenen Jahr 83 Kinder unter fünf Jahren an den Folgen akuter Unterernährung gestorben sind.

(aus: amerika21.de; von: Melanie Schnipper)

09.01.2025

2023 hatten Massenproteste Indigener den Amtsantritt der progressiven Regierung unter Arévalos ermöglicht. Ein Jahr später zieht Sandra Morán eine erste Bilanz. Sandra Morán war Mitbegründerin der ersten lesbischen Organisation Guatemalas. 2015 war sie die erste Parlamentsabgeordnete des Landes, die sich als Feministin bezeichnet. Sie ist aktiv in sozialen Bewegungen und Teil der Bewegung für eine konstituierende Versammlung zur Erarbeitung einer neuen, plurinationalen Verfassung. Mit ihr sprachen wir über die Spielräume der neuen Regierung gegenüber dem Pakt der Korrupten und was sich aus der Machtdemonstration der indigenen Bewegungen lernen lässt.

(aus: medico international; von: Jana Flörchinger und Moritz Krawinkel im Interview mit Sandra Morán)