27.12.2023

Das oberste Gericht von Guatemala hat die Freilassung der Anti-Korruptions-Staatsanwältin Virginia Laparra angeordnet, die in einem international kritisierten Prozess wegen Amtsmissbrauchs zu vier Jahren Haft verurteilt worden war.

(aus: Unternehmen-heute)

27.12.2023

Verfassungsgericht Guatemalas kippt Haushalt der Altparteien. USA und EU verhängen Sanktionen

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

27.12.2023

Ausnahmsweise sind auch die USA gegen einen Putsch.

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen im Gespräch mit Manfredo Duvalier Castañón)

22.12.2023

Die USA haben mehrere Staatsanwälte aus Guatemala wegen ihres Vorgehens gegen den designierten Präsidenten Bernardo Arévalo auf eine schwarze Liste im Zusammenhang mit Korruption gesetzt. Sie haben demnach keinen Anspruch mehr auf US-Visa.

(aus: Unternehmen-heute)

22.12.2023

Mit Unterstützung der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar war die „Krone“ Anfang Dezember in Guatemala, wo gerade ein politisches Erdbeben stattfindet und der frisch gewählte Präsident von den Amtsinhabern mit allen legalen und illegalen Mitteln verhindert werden soll. Ein Stimmungsbild von politischen Umbrüchen und der Hoffnung auf eine bleibende Veränderung.

(aus: Kronen Zeitung)

20.12.2023

US-Regierung, Europäische Union und die Organisation Amerikanischer Staaten setzen Sanktionen ein. Vereinte Nationen fordern Wahrung der Rechtsstaatlichkeit

(aus: amerika21.de; von: Georg Stein)

18.12.2023

Warum die indigenen Völker eine Demokratie verteidigen, die sie systematisch ausschließt

(aus: Rosa Luxemburg Stiftung; von: Patricia Zapata)

18.12.2023

Die Achterbahn nahm in den ersten Dezemberwochen noch einmal Fahrt auf und unseren Gefühlen zwischen Depression und Hoffnung blieb kaum Zeit, zur Ruhe zu kommen. Auch wenn noch nicht alles vorbei ist und die Notizen eigentlich in Weihnachtsferien sind, soll ein kurzer Zwischenbericht helfen, die fehlenden 27 Tage bis zur Amtsübergabe etwas ruhiger zu erleben.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

12.12.2023

Es sind harte Zeiten für die Fedecocagua-Kleinbäuerinnen und -bauern: mit „Die Rache der Korrupten“ gibt der Filmemacher Ruedi Leuthold den guatemaltekischen Bäuerinnen und Bauern eine Stimme und lässt sie mit ihren Bedenken zu Wort kommen. Aktuelle Interviews mit: den Mitgliedern der Genossenschaft, dem Menschenrechtsanwalt Michael Mörth, dem neugewählten Präsident Guatemalas Bernardo Arévalo sowie mit Ulrich Gurtner, dem Generaldirektor der Fedecocagua. Sie alle sprechen über den „Pakt der Korrupten“ und was es mit den Menschen im Land anrichtet.

(aus: Youtube; von: Ruedi Leuthold (Lindenfilm))

12.12.2023

Eine korrumpierte Justiz agiert schamlos in dem zentralamerikanischen Land. Es entsteht ein neuer Konfliktherd, der bis in die USA Auswirkungen hat.

(aus: Neue Züricher Zeitung; von: Werner J. Marti)

10.12.2023

Eliten und Justiz blockieren weiter das Ergebnis der Präsidentenwahl in Guatemala. Der siegreiche Arévalo warnt vor einem Staatsstreich.

(aus: Frankfurter Rundschau; von: Klaus Ehringfeld)

09.12.2023

Der mit deutlicher Mehrheit ins Präsidentenamt gewählte Bernardo Arévalo hat die Staatsanwaltschaft des Landes des Putsches beschuldigt. Diese erklärte gestern die Wahlergebnisse vom 20. August für ungültig. Arévalo soll am 14. Januar¨2024 die Präsidentschaft vom Vorgänger Alejandro Giammattei übernehmen.

(aus: amerika21.de)

09.12.2023

Die Auseinandersetzung verschärft sich: Die EU spricht von "versuchtem Staatsstreich", auch der Staatenverbund von Nord- und Südamerika verurteilt den Schritt

(aus: Der Standard)

09.12.2023

Gut einen Monat vor dem geplanten Amtsantritt des designierten Staatschefs Bernardo Arévalo hat sich Guatemalas Generalstaatsanwaltschaft für eine Annullierung der Wahlen vom Sommer ausgesprochen. Bei Ermittlungen seien Unregelmäßigkeiten bei deren Durchführung festgestellt worden, wodurch die Ergebnisse ungültig seien, teilten Vertreter der Behörde in einer Pressekonferenz mit.

(aus: WirtschaftsWoche; von: (dpa))

07.12.2023

Der designierte Präsident von Guatemala, Bernardo Arévalo, ist von seinem Posten als Generalsekretär des progressiven Movimiento Semilla zurückgetreten und hat seinen Austritt aus der Partei erklärt.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

06.12.2023

Noch vor seiner Vereidigung werden dem gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo Steine in den Weg gelegt. Er wird trotzdem im Januar sein Amt antreten.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

03.12.2023

60 Tage dauern die Proteste mittlerweile und es bleiben nur noch 42 Tage bis zum 14.1., dem Tag der Machtübergabe. Nach den Blockaden im Oktober waren es im November immer neue Demonstrationen, die – koordiniert von den anzestralen Autoritäten – die Kommandozentralen des Paktes „besuchten“: das oberste Gericht (CSJ), das Verfassungsgericht (CC), den Kongress und vor allem die Generalstaatsanwaltschaft (MP), die mittlerweile 60 Tage umlagert wird. Sie ist mit 1500 Sicherheitsagenten, darunter eine schwer bewaffnete Elitebrigade und umfassende Spionage- und Spionageabwehrsysteme, längst zum Bunker geworden; 145 Millionen Q/Jahr kostet das. Das MP ist längst Staat im Staat, der nicht nur Proteste bedroht, sondern sich vor „Verrätern“ und Abtrünnigen schützt.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

26.11.2023

Der indigene Gemeindevertreter Bernardo Caal Xol spricht über die Proteste gegen die korrupte Justiz und die Generalstaatsanwältin Porras

(aus: nd-aktuell.de; von: Knut Henkel im Gespräch mit Bernardo Caal Xol)

26.11.2023

In Guatemala wird die Amtseinführung des Präsidenten Bernardo Alévaro hintertrieben

(aus: nd-aktuell.de; von: Sara Meyer)

25.11.2023

Zahlreiche Menschen haben am Dienstag in Guatemala-Stadt für die Freilassung der vergangene Woche Festgenommenen protestiert. Inmitten der laufenden Proteste gegen die Versuche der Staatsanwaltschaft, den Amtsantritt des neu gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo zu verhindern, hatten eben diese Behörde und Polizei am 16. November zugeschlagen. In landesweiten Razzien wurden insgesamt sechs Personen verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, die vor Monaten beendete Besetzung der öffentlichen San-Carlos-Universität unterstützt zu haben.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

21.11.2023

Porträt Präsident ohne Partei: Die Mehrheit hat dem Korruptionsbekämpfer Bernardo Arévalo in Guatemala ein klares Mandat erteilt. Doch die oligarchischen Eliten leisten massiven Widerstand. Die Amtsübernahme im Januar ist nicht sicher

(aus: der Freitag (Paywall); von: Knut Henkel)

21.11.2023

Guatemala: Justiz verfolgt Studenten wegen Unibesetzung sowie die Semilla-Partei. Ein Gespräch mit Román Wilfredo Castellanos Caal

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

20.11.2023

Ermittlungen gegen den designierten Präsidenten Bernardo Arévalo haben zu schweren Unruhen geführt.

(aus: Die Tagespost; von: José García)

18.11.2023

Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Guatemala am Donnerstagmorgen (Ortszeit) landesweit Hausdurchsuchungen durchgeführt und Festnahmen vollstreckt. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit den Protesten an der San-Carlos-Universität (USAC) gegen den von Teilen der Studentenschaft als illegitim angesehen Rektor Walter Mazariegos.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

17.11.2023

Für den designierten Präsidenten Bernardo Arévalo ist es ein "Staatsstreich in Zeitlupe", der seinen Amtsantritt verhindern soll. Nun hat es die Staatsanwaltschaft auf seine politische Immunität abgesehen.

(aus: Deutsche Welle)

13.11.2023

Die guatemaltekische Justiz wirft der Kaffee-Kooperative Fedecocagua und ihrem Direktor Ulrich Gurtner Geldwäsche vor. Doch vieles spricht für einen politisch motivierten Prozess.

(aus: Publik-Forum (Paywall); von: Knut Henkel)

13.11.2023

Das guatemaltekische Militär hat vier Journalisten als Risiko für die nationale Sicherheit ins Visier genommen. Die vier Reporter arbeiten investigativ, haben immer wieder die omnipräsente Korruption im Umfeld der Regierung aufgedeckt und sind „unbequem“. Als solche wurden sie schon früher bedroht. Mit José Ruben Zamora sitzt einer von ihnen im Gefängnis. Das droht auch den anderen, da sie unbeirrt ihre Arbeit fortsetzen und sich für die Demokratisierung des Landes engagieren.

(aus: Mensch - Machen - Medien; von: Knut Henkel)

04.11.2023

Progressive Partei nach Ablauf der Wahlperiode suspendiert. Für gewählten Präsident steht der Rückhalt im Parlament infrage. Mord an Xinca-Aktivist im Osten des Landes

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

03.11.2023

Die massiven Proteste dauern bereits einen Monat, nur sind die Forderungen nach Rücktritt der vier Symbole des Angriffs auf die Wahlen noch nicht erfüllt. Das System windet sich und der Protest musste seine Strategie ändern. Zur Zeit des Zwischenberichts Mitte Oktober waren es 190 Blockaden auf Haupt- und viele mehr auf Nebenverkehrsstraßen; der CACIF schrie nach Räumung und die Präsenz gewalttätiger und bewaffneter Stoßtrupps wurde immer offensichtlicher. Gewalt lag in der Luft. Polizei und Innenministerium hatten bis dahin auf Deseskalation gesetzt, wohl auch, weil es unter den einfachen PolizistInnen viel Sympathie für die Bewegung gab. Aber ein Teil des Paktes um Giammattei und Porras wollte keine Deseskalation. Porras beantragte noch am Montag (16.10.) beim Verfassungsgericht (CC) die Absetzung des Innenministers und die gewaltsame Räumung der Proteste. (...) Jederzeit konnte es zu einer Tragödie kommen.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

03.11.2023

In Guatamala hat die Justiz die Partei des künftigen Präsidenten Arévalo lahmgelegt.

(aus: Deutschlandfunk)

01.11.2023

Proteste in Guatemala dauern an. Regierungspartei im Visier der Staatsanwaltschaft. Ein Gespräch mit Julio Alejandro Fion Corzantes

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

31.10.2023

Protestcamp von unten: Abkehr von Parteien und Fragen zur plurinationalen Verfasstheit

(aus: junge Welt (Paywall); von: Thorben Austen)

27.10.2023

Das Leben in zentralen Regionen Guatemalas wird immer beschwerlicher. Das extreme Wetter führt zu schlechten Ernten. Viele Familien leiden darunter – nicht selten flüchten sie in Richtung USA. Eine Fotoreportage.

(aus: FAZ.NET)

25.10.2023

Angesichts der von Diktaturen und Gewalt überschatteten Geschichte Guatemalas setzen viele ihre Hoffnung auf den neu gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo. Dieser will die Korruption im Land bekämpfen, sieht sich allerdings einem „Pakt der Korrupten“ gegenüber. Kann Arévalo diese Kultur der Rechtsfreiheit verändern?

(aus: Geschichte der Gegenwart; von: Jan Schulz)

25.10.2023

In Guatemala wird die Presse unfreier. Laut einem Datenleak hat das Verteidigungsministerium Jour­na­lis­t:in­nen als „nationales Risiko“ eingestuft.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

23.10.2023

Guatemala: Protest konzentriert sich auf Hauptstadt. Zehntausende bei Gedenken an Revolution von 1944

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

23.10.2023

In Guatemala steht ein demokratischer Machtwechsel auf dem Spiel. Hoffnung macht Honduras, wo die Präsidentin eine unabhängige Justiz anstrebt.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

20.10.2023

Die Machtelite Guatemalas versucht mit der korrupten Justiz, den Amtsantritt des sozialdemokratischen Reformers Bernardo Arévalo zu verhindern. Landesweite Strassenblockaden gegen den Machtmissbrauch führen zu Versorgungsengpässen.

(aus: NZZ; von: Thomas Milz)

19.10.2023

Vier junge Frauen haben ein gemeinsames Ziel: das Mitspracherecht von Mädchen und Frauen in Guatemala zu stärken. Dafür schließen sie sich zu einem Kollektiv zusammen.

(aus: Plan Post; von: Sarah Koch)

18.10.2023

Guatemala: Landesweite Straßenblockaden aus Protest gegen Generalstaatsanwaltschaft. Ein Gespräch mit Susanne Peréz und Romeo Peréz

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

18.10.2023

Ausweitung der Proteste im ganzen Land. Bewaffnete Gruppen greifen Blockierer an. Gespräche von Indigenenvertretern mit Präsident ergebnislos

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

16.10.2023

Guatemalas Arme gehen auf die Straßen, um den Amtsantritt des gewählten Präsidenten zu sichern

(aus: nd-aktuell; von: Sara Meyer)

15.10.2023

Diese Notizen sind ein Zwischenbericht zu den sich überschlagenden Ereignissen im Oktober; und sie sind der Versuch einer Annäherung an eine Einschätzung. Alles deutet darauf hin, dass wir historische Dinge erleben, deren Bedeutung wir erst in Monaten oder Jahren werden einordnen können. Die aktuelle Krise ist die schwerste aller in diesen Notizen beschriebenen Krisen. Sie ist vielleicht vergleichbar mit dem Vorabend der Invasion der USA 1954, nur ist noch nicht abgemacht, dass es wieder zu einem Sieg über Volkswillen und Allgemeinwohl kommt. Diesmal wird niemand einmarschieren; der Staatsstreich kommt von innen.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

14.10.2023

Die politische Krise nach der Präsidentschaftswahl in Guatemala spitzt sich zu. In landesweiten Protesten und Streiks fordern Tausende, dass die regierenden Kräfte den Weg für den neu gewählten Präsidenten freimachen.

(aus: Deutsche Welle; von: Gabriel González Zorrilla)

12.10.2023

Das Wahlgericht in Guatemala hat ein politisches Betätigungsverbot für die Partei Semilla des kürzlich zum Präsidenten gewählten Bernardo Arévalo verhängt. Damit würde die demokratische Machtübergabe verhindert, kritisieren Protestierende, die seit mehreren Tagen die Straßen blockieren.

(aus: jungle.world; von: Knut Henkel)

10.10.2023

Kongress in Guatemala plant »Monsanto-Gesetz« zur Privatisierung von Saatgut.

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen im Gespräch mit Eliane Hauri Fuentes)

10.10.2023

Demonstranten in Guatemala Stadt fordern seit Tagen den Rücktritt der Generalstaatsanwaltschaft. Sie wird international beschuldigt, den erdrutschartigen Wahlsieg von Bernardo Arévalo und seiner Partei, der Antikorruptionsbewegung Semilla, im August untergraben zu wollen.

(aus: RedaktionsNetzwerk Deutschland)

08.10.2023

In Guatemala weiten sich die Proteste gegen die Generalstaatsanwaltschaft wegen ihres Vorgehens gegen den designierten Präsidenten Arévalo aus. Die Demonstranten werfen ihr vor, den Machtwechsel verhindern zu wollen.

(aus: tagesschau; von: Markus Plate)

07.10.2023

Guatemala-Stadt. Seit Montag steht Guatemala still. Die Demonstrationen und Straßenblockaden gegen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen den ins Präsidentenamt gewählten Bernardo Arévalo haben mittlerweile das ganze Land erreicht.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

07.10.2023

Über den Einfluss des »Paktes der Korrupten« in Guatemala und zaghafte Ansätze für sozialere Politik. Ein Gespräch mit Mario Sosa Velásquez

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

04.10.2023

Nach Sieg von progressivem Kandidaten wird auch Wahlgericht unter Druck gesetzt. Proteste dagegen weiten sich aus

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

30.09.2023

"Vom Raub der Wahlen." In seinen aktuellen Notizen beschreibt Menschenrechtsanwalt Miguel Mörth die verstörenden Ereignisse der letzten Wochen und Tage und die Reaktionen darauf. Die Einschätzung, dass in Guatemala ein Staatsstreich in Gang ist, wird inzwischen auch international breit geteilt.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

30.09.2023

Seit dem überraschenden Sieg von Bernardo Arévalo bei der Präsidentschaftswahl im August herrscht in Guatemalas politischer Landschaft Aufruhr. Die Justiz versucht, gegen ihn und seine Partei vorzugehen.

(aus: FAZ)

29.09.2023

Nach dem überraschenden Erfolg des Sozialdemokraten Bernardo Arévalo bei den Präsidentschaftswahlen in Guatemala vor einem Monat kommt das Land nicht zur Ruhe. Zuletzt hatte es Proteste und Demonstrationen Tausender Menschen gegen den Justizapparat gegeben, in denen es starke Kräfte gibt, die die Amtsübernahme von Arévalo verhindern wollen.

(aus: Miseroer)

29.09.2023

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Staatskrise in Guatemala bittet der Kardinal des mittelamerikanischen Landes die Bundesregierung um Hilfe.

(aus: VaticanNews)

24.09.2023

In Guatemala gehen die Proteste gegen die politische Verfolgung der progressiven Partei Movimiento Semilla weiter. Auch für den Rücktritt von Generalstaatsanwältin Consuelo Porras und des Leiters der Sonderstaatsanwaltschaft gegen Straffreiheit (FECI) Rafael Curruchiche wird weiterhin demonstriert.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

22.09.2023

Die EU hat ihre „Besorgnis“ über die „juristischen Maßnahmen außerhalb des Wahlprozesses“ in Guatemala zum Ausdruck gebracht. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Amtseinführung des progressiven Präsidenten Bernardo Arévalo de León zu verhindern.

(aus: Eurativ; von: Rosa Jiménez; übersetzt von Carmen Diaz Rodriguez)

19.09.2023

Einen Monat nach der Wahl in Guatemala haben gestern Tausende Menschen gegen die Generalstaatsanwaltschaft protestiert und ihre Unterstützung für den gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo kundgetan.

(aus: Zeit Online)

19.09.2023

Der designierte Präsident Guatemalas, Bernardo Arévalo, hat Klage gegen die Generalstaatsanwaltschaft des Landes eingereicht.

(aus: Evangelische Zeitung)

13.09.2023

Regierungsermittler haben am Dienstag Wahlurnen der im Juni abgehaltenen Stichwahl geöffnet, die Arévalo für sich gewonnen hatte. Er fordert den Rücktritt des Generalstaatsanwalts.

(aus: WirtschaftsWoche)

03.09.2023

Scharfe Worte von US-Regierung, Europäischer Union und OAS nach Suspendierung von Movimiento Semilla. Respektierung des Wahlergebnisses gefordert

(aus: amerika21.de; von: Vilma Guzmán, Thorben Austen)

29.08.2023

Guatemalas Wahlgericht bestätigt den Sieg des Antikorruptionskandidaten Bernardo Arévalo. Gleichzeitig lässt ein Richter dessen Partei suspendieren.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

29.08.2023

Bernardo Arévalo steht nun auch offiziell in Guatemala als Wahlsieger fest. Doch die Justiz versucht abermals, gegen seine Partei vorzugehen.

(aus: FAZ; von: Tjerk Brühwiller)

28.08.2023

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), António Guterres, hat erneut vor Versuchen gewarnt, die Ergebnisse der jüngsten Präsidentschaftswahlen in Guatemala zu kippen, aus denen Bernardo Arévalo von der gemäßigt linken Partei Semilla als Sieger hervorging.

(aus: amerika21.de)

23.08.2023

Nach Wahlsieg des progressiven Kandidaten feiert die Bevölkerung auf den Straßen. Glückwünsche aus lateinamerikanischen Ländern, EU und USA

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

23.08.2023

In seinem ersten Interview als künftiger Präsident Guatemalas mit einem Printmedium erklärt Bernardo Arévalo gegenüber ‚La Jornada‘, dass in der aktuellen Situation der institutionellen Korruption und der enormen Ungleichheit „das Revolutionärste darin [besteht], die Demokratie wiederherzustellen“. Das mache ihm auch bewusst, dass „der Kampf gegen die Korruption zwar am dringendsten ist. Aber das Wichtigste ist für Entwicklung zu sorgen.

(aus: Nachrichtenpool Lateinamerika)

21.08.2023

Der Sozialdemokrat Arévalo wird neuer Präsident in Guatemala. Damit endet in dem von Korruption geplagten Land nach zwölf Jahren die Herrschaft des rechten Lagers.

(aus: Zeit Online; von: Anne Schwedt)

21.08.2023

(aus: Deutschlandfunk Kultur; von: Jenny Barke)

08.08.2023

Guatemala ist eins der wenigen Länder mit einer mehrheitlich indigenen Bevölkerung. Das macht sich allerdings in der Teilhabe gar nicht bemerkbar. Die Maya leben extrem marginalisiert und leiden derzeit besonders unter dem Abbau der Demokratie.

(aus: Deutschlandfunk Kultur - Podcast; von: Linda Peikert, Jorge Santos, Ellen Häring)

01.08.2023

Interview mit Thelma Aldana, von 2014 bis 2018 Generalstaatsanwältin Guatemalas, zu aktuellen Lage

(aus: Nachrichtenpool Lateinamerika; von: Markus Plate)

31.07.2023

Die Tage seit der Wahl (25.6.) sind ein ständiges Wechselbad der Gefühle; Zuversicht wechselt mit Pessimismus, Ohnmacht mit Widerstandsgeist und das immer wiederkehrende Gefühl, die erlebten Dreistigkeiten nicht glauben zu können, mit neuer Entschlossenheit. Die politischen Analysen bekommen jeden Tag widersprechende Nahrung und damit neue Gesichter… und doch ist Hoffnung da, gemischt mit der Wut auf den ständigen Verrat durch Justiz und Politik.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

29.07.2023

(aus: amerika21.de; von: Regina Pérez, Übersetzung: Vilma Guzmán)

06.07.2023

Bei den Wahlen in Guatemala hatte Linkspolitiker Arévalo erstaunlich gut abgeschnitten. Jetzt versuchen rechte Parteien, das Ergebnis zu kippen.

(aus: taz; von: Wolf-Dieter Vogel)

05.07.2023

Der erste Wahldurchgang lieferte überraschende Ergebnisse, die die Zukunft des Landes stark verändern könnten. Im Community-Artikel erklärt Martino Heher, wieso die jüngsten politischen Ereignissen in Guatemala ein Wiederaufstehen demokratischer Strukturen bedeuten könnten.

(aus: Der Standard; von: Martino Heher)

03.07.2023

(aus: evangelisch.de)

03.07.2023

Das Verfassungsgericht hatte Samstag verfügt, dass das amtliche Ergebnis der Wahlen noch nicht veröffentlicht werden darf. Es ordnete eine Prüfung an.

(aus: Tagesspiegel)

27.06.2023

Wunschkandidaten der Oligarchie erreichen die zweite Runde nicht. Gut sieben Prozent der Wähler gaben leere und über 17 Prozent ungültige Stimmzettel ab

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

25.06.2023

Guatemalas Justiz ist zum Instrument einer korrupten Elite geworden. Kritiker werden zum Schweigen gebracht – mit Folgen für die kommende Wahl.

(aus: FAZ.NET (Paywall); von: Tjerk Brühwiller)

25.06.2023

Am 25. Juni wurde in Guatemala gewählt. Doch das Land wird von einer korrupten Elite kontrolliert. Daran sind die USA und die EU nicht unbeteiligt.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

23.06.2023

Dem Kaffeehändler Ulrich Gurtner wird in Guatemala ein Prozess wegen angeblicher Geldwäscherei gemacht. Unser Korrespondent Alexander Busch hat ihn im Gefängnis besucht.

(aus: Neue Züricher Zeitung - Podcast; von: Alexander Busch, David Vogel, Alice Grosjean)

15.06.2023

Dem Gründer der Zeitung "El Periódico" wurde Geldwäsche vorgeworfen. Aktivisten vermuten, dass mit dem Urteil ein Regierungskritiker mundtot gemacht werden soll.

(aus: Zeit Online; von: Katharina James)

15.06.2023

10.06.2023

Guatemala ist heute nur wegen der Flüchtlingsproblematik hin und wieder in den Medien – als Ausgangs- und als Transitland für die Flüchtlinge Lateinamerikas.

(aus: pressenza; von: Amelie Lanier)

09.06.2023

Zwei Wochen vor den Präsidentenwahlen in Guatemala warnt die Kirche vor einem Absturz des mittelamerikanischen Landes in eine Diktatur. Ein Wahlsieg von Zury Rios, Tochter des gestorbenen Diktators Efrain Rios Montt, sei eine Gefahr für die Demokratie, sagte Nery Rodenas, Geschäftsführer des Menschenrechtsbüros des Erzbistums Guatemala-Stadt, im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

(aus: Vatikan News)

27.05.2023

Carlos Pineda ist der dritte Oppositionspolitiker, dessen Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in Guatemala abgelehnt wurde. Die EU und die USA zeigen sich besorgt.

(aus: Zeit Online; von: Christina Felschen)

22.05.2023

Regierungskritische Zeitung elPeriódico stellt Arbeit wegen anhaltender Repression der Regierung ein. Neben dem Leiter auch Anwälte der Zeitung verhaftet. Internationale Empörung über "Mord" an Zeitung

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

18.05.2023

Jordán Rodas Andrade wollte als Vizepräsident in Guatemala kandidieren, wurde jedoch von der Wahl ausgeschlossen. Er warnt vor der zunehmenden Entdemokratisierung im Land.

(aus: Berliner Zeitung (Paywall); von: Frederic Schnatterer)

16.05.2023

26 Jahre lang stand die Investigativzeitung „elPeriódico“ für Hoffnung auf ein besseres Guatemala. Nun wurde sie auf Druck der Mächtigen eingestellt.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

13.05.2023

Zu Beginn der Sitzung des Internationalen Handelsausschusses habe ich erneut meine Besorgnis über die Situation in #Guatemala zum Ausdruck gebracht. Diesmal ist die Arbeit des Kaffeekooperativenverbands FEDECOCAGUA in Gefahr.

(aus: LinkedIn; von: Bernd Lange, MdEP)

09.05.2023

Dem Schweizer CEO der wichtigsten guatemaltekischen Kaffeekooperative wird in Guatemala wegen angeblicher Geldwäscherei der Prozess gemacht. Es ist ein Lehrstück über die wachsende politische Repression im Land.

(aus: Neue Züricher Zeitung; von: Alexander Busch)

04.05.2023

(aus: amerika21.de; von: Alexander Valdéz, Übersetzung: Vilma Guzmán)

28.04.2023

Ausschluss des Kandidatenduos der "Bewegung für die Befreiung der Völker" gilt als wahrscheinlich

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

26.04.2023

Ulrich Gurtner hat einen Kleinbauernverband zum erfolgreichen Fairtrade-Kaffee-Exporteur gemacht. Nun wird ihm vorgeworfen, er habe Geld gewaschen. Die Konten des Verbandes wurden eingefroren. Der Schaden für die Kleinbauern ist riesig.

(aus: NZZ Magazin (Paywall); von: Sandra Weiss)

24.04.2023

Politsch motivierte Verfolgung geht weiter. Anwalt von inhaftiertem regierungskritischen Journalisten ebenfalls festgenommen

(aus: junge Welt (Paywall); von: Thorben Austen)

20.04.2023

Die 1996 gegründete Zeitung „elPeriódico“ gilt in Guatemala als Flaggschiff des investigativen Journalismus. Hunderte von Korruptionsfällen hat die einst 150-köpfige Redaktion aufgedeckt, den Regierenden auf die Finger und so manchem Unternehmer in die Bilanzen geschaut. Das könnte bald vorbei sein. Die Justiz ermittelt wegen Geldwäsche gegen Zeitungsgründer José Rubén Zamora, der seit fast neun Monaten in Haft ist. Am 2. Mai wird sein Prozess fortgesetzt. Alle Konten der Tageszeitung wurden eingefroren. Derzeit versucht ein kleiner Kreis engagierter Journalisten das Blatt am Leben zu halten.

(aus: Mensch - Machen - Medien)

13.04.2023

Die Präsidentschaftswahl in Guatemala könnte von einem korrupten Klüngel dominiert werden

(aus: nd-aktuell.de; von: Knut Henkel)

13.04.2023

08.04.2023

Guatemala: Behörden verschleppen offizielle Listung der linken MLP im Präsidentschaftswahlkampf. Ein Gespräch mit Augusto Jordán Rodas Andrade

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

07.04.2023

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

04.04.2023

Guatemalas unbequemstes Printmedium „elPeriódico“ hat sich viele Feinde im Establishment gemacht. Die drohen nun, das Blatt zu strangulieren.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

03.04.2023

"El Periódico" heißt die kritische Tageszeitung, die für viele Guatemaltekinnen und Guatemalteken seit fast drei Jahrzehnten eine wichtige Informationsquelle ist.

(aus: Blickpunkt Lateinamerika; von: Knut Henkel im Gespräch mit Marvin del Cid)

02.04.2023

Die Gewalt gegen indigene Gemeinden in Guatemala nimmt kein Ende

(aus: amerika21.de; von: Carla Venner)