17.12.2024

Guatemalas Präsident verspricht besseren Umgang mit der indigenen Bevölkerung

(aus: junge Welt (paywall); von: Thorben Austen)

17.12.2024

Korruption in Guatemala ist endemisch und ist das wichtigste Hemmnis für eine Entwicklung des Landes. Die korrupte Elite wehrt sich mit Händen und Füßen gegen eine Modernisierung des Landes und benutzt dazu die Justiz. Die letzten unter einer Vielzahl von Fällen waren die Verhaftungen von Ligia Hernández (ehemalige Abgeordnete und Anwältin) und José Rubén Zamora, der Herausgeber der unabhängigen Zeitung El Periodico.

(aus: amerika21.de; von: Dr. Niklas Sieber)

05.12.2024

Verfahren gegen früheren Armeechef wegen Massakern an Indigenen wird neu aufgerollt

(aus: junge Welt (Paywall); von: Thorben Austen)

28.11.2024

Mit 127 Jastimmen hat das Parlament in Guatemala-Stadt am Dienstag mit »nationaler Dringlichkeit« für eine Reform des Artikels 82 gestimmt. Damit machte die Mehrheit der insgesamt 160 Abgeordneten den Weg frei, dem sozialdemokratischen Movimiento Semilla in den nächsten Tagen die Wiedererlangung des Parteistatus zu ermöglichen. Das Gesetz, das eigentlich der Bekämpfung der organisierten Kriminalität dienen soll, war in seiner ursprünglichen Form von den Parteien des...

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

22.11.2024

Vor weniger als einem Monat war er in den Hausarrest entlassen worden, nun soll der renommierte Investigativjournalist José Rubén Zamora wieder zurück ins Gefängnis. Ein guatemaltekisches Berufungsgericht ordnete in einem Urteil vom 15. November seine sofortige Rückkehr in die Haft an und hob damit eine frühere Gerichtsentscheidung auf, mit der der Gründer und Herausgeber der unabhängigen Zeitung elPeriódico unter Hausarrest gestellt worden war. Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die jüngste Entscheidung des Gerichts auf das Schärfste. Es ist ein weiteres Beispiel für die Korruption im guatemaltekischen Justizsystem und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Pressefreiheit im Land dar. Zamoras Verteidigungsteam hat inzwischen eine einstweilige Verfügung zur Aussetzung des Urteils beantragt.

(aus: verbaende.com; von: Reporter ohne Grenzen e.V.)

21.11.2024

Der guatemaltekische Investigativjournalist José Rubén Zamora muss schon wieder in Haft. Er ist zum Symbol eines nationalen Machtkampfes geworden.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

20.11.2024

Prozess wegen getötetem linken Aktivisten beginnt. Ein Gespräch mit Nery Rolando Agustin Lopez.

(aus: junge Welt; von: Thorsten Austen)

17.11.2024

In Guatemala kam der Schweizer Ulrich Gurtner wegen millionenfacher Geldwäsche ins Gefängnis. Seine Ankläger dürfen als Feinde der Demokratie nicht in die EU einreisen. Wer ist Opfer, wer Täter?

(aus: 3sat)

14.11.2024

Der Schweizer Ulrich Gurtner steht erneut im ­Zentrum eines Films der Luzerner Dokumentarfilmschaffenden Ruedi Leuthold und Beat Bieri: «Verfolgt in Guatemala». 20’000 indigene Familien fürchten um ihre Existenz.

(aus: Luzerner Zeitung; von: Regina Grüter)

08.11.2024

Wenig Verbesserung für Indigene unter sozialdemokratischem Präsidenten. Ein Gespräch mit Leonor Hurtado Paz y Paz

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

08.11.2024

Ueli Gurtner: 14.11. Kino-Vorpremiere

(aus: Winterthurer Zeitung)

06.11.2024

Seit zehn Monaten ist Bernardo Arévalo als Präsident von Guatemala im Amt. Versprochen hatte er einen entschlossenen Kampf gegen die Korruptionsnetzwerke in Guatemala, die große Teile des Staates unter ihre Kontrolle gebracht haben. Mitte Oktober hat Guatemalas Kongress turnusmäßig neue Oberste Richter*innen bestellt. Wir sprechen mit der Kommunikationsexpertin und Politikwissenschaftlerin Silvia Trujillo, ob es Hoffnung gibt auf eine Reinigung der guatemaltekischen Justiz.

(aus: Nachrichtenportal Lateinamerika; von: Markus Plate)

24.10.2024

Tausende bei Demonstrationen im ganzen Land. Präsidentenduo beteiligt sich an Protesten in der Hauptstadt. Kritik an Regierungskurs auf den Demonstrationen

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

22.10.2024

Investigativ-Journalist José Rubén Zamora darf nach über 800 Tagen in Isolationshaft das Gefängnis in Guatemala verlassen. Er steht unter Hausarrest.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

19.10.2024

Die 13 neuen Richter des Obersten Gerichtshofs (CSJ) haben ihr Amt angetreten. Der Wahlprozess war wegen Korruptionsvorwürfen gegen die Justiz von Spannungen geprägt. Diese sei in den Händen der Mafias, so der progressive Staatspräsident Bernardo Arévalo. Demonstranten hatten immer wieder einen fairen und transparenten Wahlprozess gefordert.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

05.09.2024

Stadträte kämpfen gegen Korruption und werden vom Bürgermeister ausgeschlossen. Ein Gespräch mit Sergio Monzón

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

30.08.2024

Die am 13. August beschlossene Haushaltserhöhung hat zu einer juristischen und politischen Auseinandersetzung in Guatemala geführt. Die damals beschlossene Aufstockung um 14,45 Milliarden Quetzales (etwa 1,69 Milliarden Euro) sollte unter anderem für Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Ernährungssicherheit verwendet werden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

28.08.2024

Luis Pacheco, im vergangenen Jahr Präsident der 48 Kantone, ist zum neuen Vizeminister für Energie und Bergbau Guatemalas ernannt worden. Die 48 Kantone hatten im vergangenen Jahr die Blockaden initiiert, die sich gegen den "technischen Staatsstreich" richteten und den Amtsantritt von Präsident Bernardo Arévalo durchsetzten.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

24.08.2024

Die Steuerbehörde Guatemalas (Superintendencia de Administración Tributaria, Sat) hat Ermittlungsergebnisse über einen erneuten Steuerskandal präsentiert. Der Leiter der Behörde, Marco Livio Díaz, hielt zu diesem Anlass am 14. August eine Pressekonferenz ab. Entsprechend den Angaben der Behörde sind dem Staat Schäden von 300 Millionen Quetzales (etwa 34,86 Millionen Euro) durch unter Wert angegebene Einnahmen entstanden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

20.08.2024

Ultrarechte Angriffe auf Vertreter von Kleinbauern und Landlosen in Guatemala. Ein Gespräch mit Daniel Pascual Hernández

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

14.08.2024

Präsident Bernardo Arévalo hat zur Eröffnung des 33. Nationalen Kongresses für Kaffeeanbau (Cafex) Investitionen von 20 Milliarden Quetzales (circa 2,36 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. Die Gelder sollen über das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung zur Verfügung gestellt werden und in allen Bereichen des Kaffeeanbaus der Modernisierung dienen.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

05.08.2024

Während die Preise für Gemüse und Produkte des Grundwarenkorbs steigen, die Bevölkerung versucht, ihr wirtschaftliches Einkommen zu verwalten und Pfirsiche und Äpfel – einheimische Früchte der Saison – auf den Tisch zu bekommen, ist der guatemaltekische Staat vom Pakt der Korrupten und Straflosigkeit betroffen.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne zu Guatemala; von: Norma Sancir)

23.07.2024

Guatemala: Bäuerliche Bewegung geht auf die Straße und fordert strukturelle Veränderungen. Ein Gespräch mit Vicenta Jerónimo

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

18.07.2024

Ueli Gurtner wurde wegen angeblicher Geldwäsche verhaftet. Erstmals spricht er über die Klage und darüber, warum er sich der Justiz und Wirtschaftselite nach wie vor entgegenstellt.

(aus: Der Landbote; von: Menoa Stauffer)

17.07.2024

Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat am Dienstag (Ortszeit) einen offiziellen Besuch in Guatemala begonnen. In einem ersten Gespräch erörterte Türk mit Präsident Bernardo Arévalo in Guatemala-Stadt die Hindernisse auf dem Weg zur Konsolidierung der Demokratie, wie das Nachrichtenportal „Prensa Comunitaria“ berichtete.

(aus: evangelisch.de)

15.07.2024

Die Zeitung »elPeriódico« war in Guatemala das einflussreichste kritische Medium. Die Redaktion musste schließen, kämpft sich jetzt aber wieder zurück

(aus: nd; von: Knut Henkel)

13.07.2024

Der Schweizer Ulrich Gurtner sitzt angeklagt wegen Geldwäscherei und Steuerhinterziehung in Guatemala im Gefängnis. Sein Engagement für lokale Kaffeekleinbäuerinnen und -bauern war den Behörden des zentralamerikanischen Landes seit langem ein Dorn im Auge. Kenner:innen der Region betrachten die Anklage als vorgeschoben.

(aus: swissinfo.ch; von: Matthew Allen, Thomas Kern)

12.07.2024

Tausende Menschen haben am Mittwoch in Guatemela für den Rücktritt der Generalstaatsanwältin sowie gegen die hohen Lebenshaltungskosten und gewaltsame Vertreibungen demonstriert. Aufgerufen hatte die Landarbeiter- und Kleinbauerorganisation Codeca (Komitee für bäuerliche Entwicklung).

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

09.07.2024

Die ehemalige Staatsanwältin Virginia Laparra ist am Montag in Quetzaltenango zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Strafe kann in eine Geldstrafe von fünf Quetzales (0,60 Euro) täglich umgewandelt werden. Zusätzlich muss die Juristin eine Geldstrafe von 50.000 Quetzales (etwa 6.000 Euro) zahlen und darf zehn Jahre keine öffentlichen Ämter bekleiden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

08.07.2024

Die Polizei in Guatemala hat im Juni einen Schweizer Kaffeehändler festgenommen. Zurzeit befindet sich der Mann im Hausarrest. Das Schweizer Aussendepartement hat einen entsprechenden Bericht der Tamedia-Zeitungen bestätigt.

(aus: Top)

08.07.2024

Ueli Gurtner engagiert sich für lokale Kleinbauern – zum Ärger der Elite. Ein Ex-Botschafter bezeichnet die Vorwürfe gegen den Geschäftsmann als «konstruiert».

(aus: Tages-Anzeiger CH (Paywall); von: Charlotte Walser)

27.06.2024

Der Winterthurer Ueli Gurtner befreite in Guatemala 20 000 Kaffeebauern von jenen, die ihn bis heute bekämpfen Im Herbst wird ein Dokumentarfilm über den in Guatemala unter mysteriösen Umständen angeklagten Ueli Gurtner in Winterthur Premiere feiern.

(aus: Winterthurer Zeitung; von: George Stutz)

24.06.2024

Im Konflikt um die Entladeterminals im Pazifikhafen Puerto Quetzal hat die Regierung in Guatemala eine Einigung mit den privaten Unternehmen erreichen können. Im Moment wird die Arbeit an den Terminals fortgesetzt, wie Wirtschaftsministerin Gabriela Garcia am Donnerstag mitteilte.

(aus: amerika21.de; von: Teresa Sum (Übersetzung: Thorben Austen))

11.06.2024

Rechtsanwälte und soziale Aktivisten haben beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Anzeige gegen die Expräsidenten James "Jimmy" Morales und Alejandro Giammattei sowie gegen Maria Consuelo Porras, Rafael Curruchiche und Cinthia Monterroso von der Generalstaatsanwaltschaft eingebracht. Den Haag soll veranlasst werden, "die genannten Personen wegen der Begehung von Verbrechen gegen die Menschheit zu verhaften", heißt es in der Erklärung der Initiatoren.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

06.06.2024

Guatemala: Präsident ernennt Gouverneure per Dekret. Landarbeiter spüren Abwanderung. Ein Gespräch mit Keyla Pérez und Candido López Ramírez

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

04.06.2024

Guatemala: Ausbeutung und Arbeitskampf auf Kaffeeplantagen. Ein Gespräch mit Mario Fernando Juarez Avila

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

20.05.2024

Seit Januar 2024 ist der als Anti-Korruptionskämpfer angetretene Bernardo Arévalo Präsident von Guatemala. Er will in seinem Amt den „Pakt der Korrupten“ bekämpfen, ein Netzwerk aus Politik, Justiz und Armee, das große Teile des Staatshaushalts kontrolliert. Trotz Versuchen der Justiz, das Wahlergebnis anzufechten, konnte er das Amt vor vier Monaten antreten, dank landesweiter Proteste, besonders von indigenen Gruppen. Doch die Euphorie weicht der Ernüchterung, viele Menschen sind besorgt über fehlende Fortschritte. Markus Plate hat sich angeschaut, wie es um den Rückhalt Arévalos in der indigenen Bevölkerung steht.

(aus: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.; von: Markus Plate)

15.05.2024

María del Tránsito Calán Hernández ist im Beisein von Bürgermeister:innen, indigenen Autoritäten und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft als Gouverneurin von Chimaltenango vereidigt worden. Sie übernimmt im Departamento als erste indigene Frau dieses Amt.

(aus: amerika21.de; von: Katharina Busch)

10.05.2024

Ein lokaler Zusammenschluss von Bauern kämpft in Guatemala gegen vielfältige Herausforderungen an. Ein Gespräch mit Domingo López Calo

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

09.05.2024

Guatemalas progressiver Präsident Bernardo Arévalo hat dem Parlament am Montag einen Gesetzentwurf zur Reform der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Diese soll die vorzeitige Entlassung der Generalstaatsanwältin Consuelo Porras ermöglichen.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

07.05.2024

Etwas mehr als 100 Tage ist Bernardo Arévalo Präsident Guatemalas. Als Anti-Korruptionskämpfer angetreten, hatte er die Wahlen 2023 unerwartet gewonnen. Doch Arévalos Bemühungen tragen nur langsam Früchte.

(aus: Deutschlandfunk Kultur; von: Markus Plate, Anne Demmer, Katja Bigalke)

07.05.2024

06.05.2024

Seit dem 15. Jänner hat Guatemala mit Bernardo Arévalo einen neuen Präsidenten. Dessen Start wird von der Zivilgesellschaft positiv bewertet.

(aus: Südwind Magazin; von: Knut Henkel)

04.05.2024

Vorwürfe des Menschenschmuggels gegen Save the Children

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

02.05.2024

Neuer sozialdemokratischer Präsident kündigt Reformen an, aber setzt USA-freundlichen Kurs fort. Ein Gespräch mit Eduardo Vital

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

02.05.2024

Guatemalas neue Regierung hat Pressefreiheit zur Priorität erklärt. Doch Journalisten sind skeptisch. Denn noch hat der „Pakt der Korrupten“ zu großen Einfluss. Und diejenigen, die kritisch darüber berichten, bleiben deshalb vorerst im Ausland.

(aus: Deutschlandfunk Kultur; von: Anne Demmer)

02.05.2024

Kandidaten wegen Korruptionsverdacht abgelehnt. Indigene, Frauen und Sozialaktive unter den neuen Gouverneuren. Lokale Räte oft auch korrupt

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

20.04.2024

Der Winterthurer Ueli Gurtner half in Guatemala kleinen Kaffeebauern. Jetzt ist er der Geldwäsche angeklagt. Die Anatomie einer staatlichen Verschwörung.

(aus: Beobachter (Paywall); von: Ruedi Leuthold)

17.04.2024

Die Zivilgesellschaft hat wenig Hoffnung auf einen Wandel im zentralamerikanischen Land unter Bernardo Arévalo. Kritische Stimmen werden weiter von der käuflichen Justiz verfolgt.

(aus: NZZ; von: Thomas Milz)

15.04.2024

Guatemala hat den Katastrophenfall ausgerufen. Im ganzen Land wüten verheerende Waldbrände. Auch in den Projektgebieten von OroVerde sind Feuerwehren rund um die Uhr im Einsatz. So ist die Situation.

(aus: OroVerde; von: Christian Neeb)

31.03.2024

Der Präsident von Guatemala, Bernardo Arévalo, hat vom 24. bis zum 27. März die USA besucht. Auf der Agenda standen unter anderem Treffen mit Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris.

(aus: amerika21.de; von: Teresa Sum (Übersetzung: Thorben Austen))

26.03.2024

In der Amtszeit des ausgeschiedenen Präsidenten Alejandro Giammattei (2020-2024) hat es 707 Angriffe auf Pressevertreter gegeben. Das ist die höchste Zahl seit dem Ende des Bürgerkriegs 1996. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Presseagentur KM 169.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

25.03.2024

Ehemaliger Oberbefehlshaber der Armee vor Gericht. Schleppende Aufklärung der Bürgerkriegsverbrechen. Vertreter von Opfern fordern Gerechtigkeit nach langem Kampf

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

25.03.2024

Guatemala: Prozessauftakt in Verfahren gegen Exgeneralstabschef der Armee wegen Völkermords. Ein Gespräch mit Nery Rodenas

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

24.03.2024

Guatemala ist ein Land, das nur sporadisch in deutschen Mainstreammedien vertreten ist. Daher ist das Land uns seine aktuelle Situation für viele Menschen im deutschsprachigen Raum eher unbekannt. Guatemala ist ein wunderschönes mit einer atemberaubenden Natur und einer großen Vielfalt an indigenen Gemeinschaften. Jedoch haben steigende Ungleichheit und Korruption sowie einige weitere Faktoren das Land und die Bevölkerung im Griff. Doch wie kam es zu dieser Lage? In dieser Folge wollen wir uns die Geschichte Guatemalas und die vielen Veränderungen und Umbrüche der letzten Jahrzehnte einmal genauer anschauen. Welche Prozesse haben in den letzten 70 Jahren stattgefunden und welche Rolle spielt der Kolonialismus und das ILO 169 Abkommen dabei? Über diese und weitere Fragen sprechen wir in dieser Folge mit der Politikwissenschaftlerin Claudia Pinzon von der Freien Universität Berlin.

(aus: podcast.de)

19.03.2024

In den vergangenen Monaten bereits Verträge gelungen. Allianz aus dem indigenen Widerstand gegen den "technischen Staatsstreich" erwachsen

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

16.03.2024

Über Vorhaben der guatemaltekischen Regierung im Agrarsektor und den Widerstand großer Betriebe. Ein Gespräch mit Rafael Gonzalez

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

02.03.2024

Dies ist die 100ste Ausgabe der Notizen und für mich vorläufiges Ergebnis einer Reise, die vor bald 30 Jahren begonnen und auch mein Leben als Anwalt tief verändert hat. Von Haus aus war ich Strafverteidiger und meine natürliche Gegenspielerin in Deutschland war die Staatsanwaltschaft. In Guatemala, einem Land, das von Krieg, Repression, willkürlicher Justiz und struktureller Straflosigkeit geprägt ist, fand ich mich schnell an der Seite der Opfer des Krieges und dann logischerweise an der Seite meines früheren Antagonisten, der Staatsanwaltschaft, wieder. Sie war strukturell schwach, Teil des Systems der Straflosigkeit und verfügte nicht einmal über die grundlegendsten Instrumente der Strafverfolgung. Wir halfen, sie von Grund auf aufzubauen und dabei auch die Gerichte zu stärken, was auch für mich ein paradigmatischer Wechsel wurde, der meine Sicht auf das Strafrecht veränderte.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

01.03.2024

Guatemala: Das Urteil zum »Massaker von Alaska« 2012 an Indigenen verschont den Befehlsgeber. Überlebende kämpfen weiter für Gerechtigkeit.

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

29.02.2024

Guatemalas neue Regierung hat rechtliche Schritte gegen die von den USA und der EU sanktionierte Generalstaatsanwältin wegen Demokratiegefährdung eingeleitet.

(aus: Nau.ch)

29.02.2024

Guatemalas neue Regierung hat rechtliche Schritte gegen die von den USA und der EU sanktionierte Generalstaatsanwältin wegen Demokratiegefährdung eingeleitet.

(aus: Nau.ch)

24.02.2024

Gespräche mit zahlreichen Staats- und Regierungschefs, Wirtschaftsvertetern und Repräsentanten der Vereinten Nationen und der Europäischen Union

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

23.02.2024

Der Antikorruptionsaktivist Bernardo Arévalo ist gegen alle Wahrscheinlichkeit Präsident von Guatemala geworden, unterstützt von Indigenen und der jungen Generation. Kann er sich gegen Drogenkartelle und alte Eliten durchsetzen?

(aus: Der Spiegel (Paywall); von: Susanne Koelbl)

19.02.2024

Die Juristin Virginia Laparra hofft nach der Wahl des neuen Präsidenten Bernardo Arévalo auf einen Wandel in Guatemala

(aus: nd-aktuell.de; von: Knut Henkel)

09.02.2024

Präsident Bernardo Arevalo von Guatemala betonte gestern, dass das Land trotz engerer Wirtschaftsbeziehungen mit China nicht beabsichtige, die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abzubrechen. Arevalo, der im Januar sein Amt antrat, versprach, die Korruption zu bekämpfen und Beziehungen zu China aufzubauen. Er äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher Kosten eines Abbruchs der Beziehungen zu Taiwan.

(aus: RTI - Radio Taiwan Intl.)

09.02.2024

Gerichte in Guatemala haben zwei Urteile gesprochen, die im Land als großer Erfolg für die Arbeit unabhängiger Journalisten gewertet werden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

05.02.2024

Monatelang hatte María Consuelo Porras versucht, Präsident Arévalo den Einzug ins Amt zu verwehren, obwohl er mit grossem Vorsprung gewählt worden war. Sie bleibt die wichtigste Kontrahentin.

(aus: Neue Züricher Zeitung; von: Knut Henkel)

05.02.2024

Aus Honduras, El Salvador und Guatemala fliehen jedes Jahr Zehntausende vor Gewalt und Perspektivlosigkeit. Ein Grund ist die ineffektive Justiz.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

04.02.2024

Das progressive Movimiento Semilla des neuen Staatspräsidenten Bernardo Arévalo in Guatemala hat in den vergangenen Tagen zwei juristische Niederlagen hinnehmen müssen.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

03.02.2024

Lehrergewerkschaften blicken auf viele Erfolge zurück. Hoffnung in neuen Präsidenten Arévalo. Ein Gespräch mit José Luis García Utuy

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

01.02.2024

Der Pakt hat die wichtigen Schlachten der vergangenen Monate verloren, aber er hält uns weiter in Atem. Sein Kern reorganisiert sich mit Hilfe seiner Bastionen in der Justiz, während seine Ränder sich neu orientieren; aktuell verändern sie Aussehen und Form und geben sich geläutert. Das gelingt nicht allen, aber nicht alle heißen Alan Rodríguez, Álvaro Arzú oder Sandra Jovel, für die es kein Zurück mehr gibt. Die Zeiten ändern sich und das ist die erste gute Nachricht

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

27.01.2024

Guatemalas neuer Präsident Arévalo will das Land verändern – dazu muss er das Justizsystem umbauen. An dessen Spitze steht eine Staatsanwältin.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

27.01.2024

Delegationsreise durch Guatemala nach Vereidigung von sozialdemokratischem Präsidenten. Ein Gespräch mit Tatjana Sambale und Alexa Schumann

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

25.01.2024

Vielfältige Treffen des Staatschefs. Generalstaatsanwältin lehnt Rücktritt ab. Parlament wählt nach nur fünf Tagen neuen Vorstand

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

23.01.2024

Verfassungsgerichtsurteil: Parlamentsvorstand muss neu gewählt werden

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

19.01.2024

18 Monate sitzt er schon im Knast: José Rubén Zamora, Guatemalas Ikone des investigativen Journalismus. Nun gibt es neue Hoffnung.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

18.01.2024

Bis in die frühen Morgenstunden detonierten Feuerwerkskörper im Zentrum von Guatemala-Stadt, um den neu vereidigten Präsidenten Bernardo Arévalo zu feiern.

(aus: jungle.world (Paywall); von: Knut Henkel)

18.01.2024

Die USA haben ein Einreiseverbot gegen den früheren guatemaltekischen Präsidenten Giammattei verhängt.

(aus: Deutschlandfunk)

17.01.2024

Eine Richterin des Fünften Strafgerichts hat eine Klage von der Verteidigung der Journalistinnen und Kolumnisten angenommen, die für die mittlerweile geschlossene Zeitung el Periódico gearbeitet hatten. Ihr Fall soll vor einem Pressegericht verhandelt werden und nicht vor einem Strafgericht.

(aus: Nachrichtenpool Lateinamerika)

17.01.2024

Stundenlange Blockade durch den alten Kongress. Zehntausende demonstrierten in der Hauptstadt. Arévalo sprach nach Vereidigung zu den Menschen

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

16.01.2024

Guatemala: Amtseinführung nach Verzögerungen im Kongress. Zehntausende auf den Straßen

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

15.01.2024

Bis zuletzt versuchte die Machtelite des zentralamerikanischen Landes, die Amtseinführung von Bernardo Arévalo zu verhindern. Nun erwartet diesen angesichts der starken Opposition und der weitverbreiteten Korruption eine schwierige Amtszeit.

(aus: NZZ; von: Thomas Milz)

15.01.2024

Deutlich verspätet leistete Guatemalas neuer Präsident Bernardo Arévalo erst in der Nacht zum Montag kurz nach Mitternacht seinen Amtseid als neuer Präsident Guatemalas. Hartnäckig hatte die Opposition der Party zur Erneuerung der Demokratie den Stecker ziehen wollen – vergeblich.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

15.01.2024

Guatemalas neuer Präsident Bernardo Arévalo bekam Unterstützung von indigenen Autoritäten, aber auch von internationaler Seite. Ein Novum.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

15.01.2024

Der Sozialdemokrat hatte die Wahl im vergangenen August gewonnen. Doch er hat mächtige Feinde, die seinen Amtsantritt zu verhindern versuchten

(aus: Der Standard; von: Michael Vosatka)

15.01.2024

Seit der Wahl versuchten korrupte Richter in Guatemala, den Amtsantritt von Bernardo Arévalo zu verhindern. Vergeblich – am Morgen wurde er vereidigt.

(aus: FAZ.NET; von: Tjerk Brühwiller)

15.01.2024

Bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen August gewann der Sozialdemokrat Bernardo Arévalo die Abstimmung. Doch erst jetzt wurde er offiziell zum Staatsoberhaupt ernannt. Bis zuletzt gab es immer wieder Proteste gegen den 65-Jährigen.

(aus: euronews via youtube)

14.01.2024

Im August gewann der Sozialdemokrat Arévalo die Wahl in Guatemala, heute wird er als Präsident vereidigt. Die traditionelle Machtelite hatte versucht, den Machtübergang auf den Sozialdemokraten zu verhindern.

(aus: tagesschau; von: Christina Fee Moebus)

14.01.2024

Guatemalas Indigene setzen große Hoffnungen in den gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo. Er kann nun vor allem dank ihnen sein Amt antreten.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

12.01.2024

Der Rat hat heute einen speziellen Rahmen für restriktive Maßnahmen zur Unterstützung der Demokratie und einer friedlichen und geordneten Machtübergabe in Guatemala festgelegt.

(aus: Europäischer Rat)

12.01.2024

Die EU drängt auf einen friedlichen Regierungswechsel in Guatemala und kündigt mögliche Sanktionen an.

(aus: Neu.ch)

12.01.2024

Unmittelbar nach der Vorstellung des Kabinetts des designierten Präsidenten von Guatemala, Bernardo Arévalo, hat es Proteste wegen der Zusammensetzung gegeben. Insbesondere indigene Organisationen sehen sich nicht repräsentiert.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

11.01.2024

Staat muss Land zurückgeben und die Gemeinschaften erneut zum Bergbauprojekt befragen. Anwalt: Urteil könnte Präzendenzfall in Lateinamerika schaffen

(aus: amerika21.de; von: Vilma Guzmán)

11.01.2024

Guatemalas neuer Präsident widersteht dem Pakt der Korrupten

(aus: nd-aktuell.de; von: Knut Henkel)

11.01.2024

Kurz vor dem geplanten Amtsantritt von Bernardo Arévalo als neuer Präsident von Guatemala hat die Staatsanwaltschaft die politische Lage mit der Festnahme eines ehemaligen Innenministers weiter verschärft.

(aus: junge Welt)

10.01.2024

Die Polit-Mafia und die korrupte Staatsanwaltschaft wollten es bis zuletzt verhindern. Doch am 14. Januar übernimmt Bernardo Arévalo das Präsidentenamt in Guatemala. Wer ist der Mann und was will er? Riffreporter beantwortet die wichtigsten Fragen.

(aus: riffreporter (Paywall); von: Sandra Weiss)

10.01.2024

Indigene in Guatemala verteidigen die Demokratie: »Das Land braucht uns«

(aus: nd-aktuell; von: Sara Meyer)

09.01.2024

Am 14. Januar wird Guatemalas neuer Präsident sein Amt antreten. Dies verdankt er der indigenen Bevölkerung und internationalen Sanktionen.

(aus: IPG; von: Knut Henkel)

09.01.2024

Interview über die aktuelle Situation der indigenen Völker in Guatemala mit Mercedes Adelina García Marroquín und Rigoberto Juárez Mateo

(aus: amerika21.de; von: Sara Meyer)

08.01.2024

Der designierte Präsident von Guatemala, Bernardo Arévalo, hat die erste Maßnahme seiner Regierung angekündigt. Gegenüber der Nachrichtenagentur EFE erklärte er, dass die erste Amtshandlung nach seinem Amtsantritt am 14. Januar darin bestehen werde, die "absurden" und "unverantwortlichen" Dekrete des amtierenden Regierungschefs Alejandro Giammatei aufzuheben. Damit wolle er die Exekutive wieder stärken.

(aus: amerika21.de; von: Melanie Schnipper)

06.01.2024

Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem indigenen Volk in Guatemala Landrechte zugesprochen. Das Urteil könnte Signalwirkung für ganz Lateinamerika haben.

(aus: tagesschau; von: Peter Sonnenberg)

04.01.2024

Er kämpft gegen die korrupte Machtelite. Am 14. Januar soll der Sozialdemokrat Bernardo Arévalo als neuer Präsident Guatemalas vereidigt werden. Viele fürchten, dass die Machtübergabe nicht unproblematisch verlaufen könnte. Droht gar ein Militärputsch?

(aus: Journal21.ch; von: Heiner Hug)

03.01.2024

Wer sich gegen die tief verwurzelte Korruption stark macht, geht ein hohes Risiko ein. Das musste auch der neu gewählte Präsident Bernardo Arévalo erfahren. Nach dem Wahlsieg versuchten einige Institutionen, den Amtsantritt am 14. Januar zu verhindern. Die Indigene Florinda Yax Tiu von Jotay, einer Menschenrechts-Partnerorganisation von Brot für die Welt, blickt optimistisch auf den Machtwechsel.

(aus: Brot für die Welt; von: Anne-Katrin Mellmann im Interview mit Florinda Yax Tiu von Jotay)