Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2025 zum Tag ''Gesellschaft''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Armut in Guatemala kaum reduziert, Indigene am stärksten betroffen
57,7 Prozent der Guatemalteken leben in multidimensionaler Armut, das geht aus einer am 17. Juni veröffentlichten Studie des Ministeriums für soziale Entwicklung (Mides) hervor. Der Studie liegen Daten aus dem Jahre 2023 zugrunde. Bei der ersten veröffentlichten Studie im Jahre 2019, mit Daten aus dem Jahre 2014, lebten 61,6 Prozent der Einwohner des Landes in multidimensionaler Armut, was einen Rückgang von nur 3,9 Prozent in knapp zehn Jahren bedeutet.
(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)
Fast 3000 Jahre alte Maya-Kultstätte in Guatemala entdeckt
Im Norden von Guatemala haben Archäologen eine rund 2900 Jahre alte Maya-Stätte entdeckt. Bei den Ausgrabungen kamen zudem ein Observatorium, Pyramiden, Altäre, Stelen-Fragmente und Keramiken zum Vorschein.
(aus: welt.de; von: Welt-Redaktion)