Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2023 zum Tag ''Gesellschaft''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Guatemala: "Staatsstreich in Zeitlupe"?
Die politische Krise nach der Präsidentschaftswahl in Guatemala spitzt sich zu. In landesweiten Protesten und Streiks fordern Tausende, dass die regierenden Kräfte den Weg für den neu gewählten Präsidenten freimachen.
(aus: Deutsche Welle; von: Gabriel González Zorrilla)
Die indigene Mehrheit lebt als Minderheit
Guatemala ist eins der wenigen Länder mit einer mehrheitlich indigenen Bevölkerung. Das macht sich allerdings in der Teilhabe gar nicht bemerkbar. Die Maya leben extrem marginalisiert und leiden derzeit besonders unter dem Abbau der Demokratie.
(aus: Deutschlandfunk Kultur - Podcast; von: Linda Peikert, Jorge Santos, Ellen Häring)