22.11.2024

Vor weniger als einem Monat war er in den Hausarrest entlassen worden, nun soll der renommierte Investigativjournalist José Rubén Zamora wieder zurück ins Gefängnis. Ein guatemaltekisches Berufungsgericht ordnete in einem Urteil vom 15. November seine sofortige Rückkehr in die Haft an und hob damit eine frühere Gerichtsentscheidung auf, mit der der Gründer und Herausgeber der unabhängigen Zeitung elPeriódico unter Hausarrest gestellt worden war. Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die jüngste Entscheidung des Gerichts auf das Schärfste. Es ist ein weiteres Beispiel für die Korruption im guatemaltekischen Justizsystem und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Pressefreiheit im Land dar. Zamoras Verteidigungsteam hat inzwischen eine einstweilige Verfügung zur Aussetzung des Urteils beantragt.

(aus: verbaende.com; von: Reporter ohne Grenzen e.V.)

21.11.2024

Der guatemaltekische Investigativjournalist José Rubén Zamora muss schon wieder in Haft. Er ist zum Symbol eines nationalen Machtkampfes geworden.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

22.10.2024

Investigativ-Journalist José Rubén Zamora darf nach über 800 Tagen in Isolationshaft das Gefängnis in Guatemala verlassen. Er steht unter Hausarrest.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

15.07.2024

Die Zeitung »elPeriódico« war in Guatemala das einflussreichste kritische Medium. Die Redaktion musste schließen, kämpft sich jetzt aber wieder zurück

(aus: nd; von: Knut Henkel)

11.06.2024

Rechtsanwälte und soziale Aktivisten haben beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Anzeige gegen die Expräsidenten James "Jimmy" Morales und Alejandro Giammattei sowie gegen Maria Consuelo Porras, Rafael Curruchiche und Cinthia Monterroso von der Generalstaatsanwaltschaft eingebracht. Den Haag soll veranlasst werden, "die genannten Personen wegen der Begehung von Verbrechen gegen die Menschheit zu verhaften", heißt es in der Erklärung der Initiatoren.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

02.05.2024

Guatemalas neue Regierung hat Pressefreiheit zur Priorität erklärt. Doch Journalisten sind skeptisch. Denn noch hat der „Pakt der Korrupten“ zu großen Einfluss. Und diejenigen, die kritisch darüber berichten, bleiben deshalb vorerst im Ausland.

(aus: Deutschlandfunk Kultur; von: Anne Demmer)

17.04.2024

Die Zivilgesellschaft hat wenig Hoffnung auf einen Wandel im zentralamerikanischen Land unter Bernardo Arévalo. Kritische Stimmen werden weiter von der käuflichen Justiz verfolgt.

(aus: NZZ; von: Thomas Milz)

26.03.2024

In der Amtszeit des ausgeschiedenen Präsidenten Alejandro Giammattei (2020-2024) hat es 707 Angriffe auf Pressevertreter gegeben. Das ist die höchste Zahl seit dem Ende des Bürgerkriegs 1996. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Presseagentur KM 169.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

09.02.2024

Gerichte in Guatemala haben zwei Urteile gesprochen, die im Land als großer Erfolg für die Arbeit unabhängiger Journalisten gewertet werden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

19.01.2024

18 Monate sitzt er schon im Knast: José Rubén Zamora, Guatemalas Ikone des investigativen Journalismus. Nun gibt es neue Hoffnung.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

17.01.2024

Eine Richterin des Fünften Strafgerichts hat eine Klage von der Verteidigung der Journalistinnen und Kolumnisten angenommen, die für die mittlerweile geschlossene Zeitung el Periódico gearbeitet hatten. Ihr Fall soll vor einem Pressegericht verhandelt werden und nicht vor einem Strafgericht.

(aus: Nachrichtenpool Lateinamerika)