Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2024 zum Tag ''Fedecocagua''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Don Ueli, der Unbeugsame aus Winterthur
Ueli Gurtner wurde wegen angeblicher Geldwäsche verhaftet. Erstmals spricht er über die Klage und darüber, warum er sich der Justiz und Wirtschaftselite nach wie vor entgegenstellt.
(aus: Der Landbote; von: Menoa Stauffer)
Schweizer Kaffeehändler in Guatemala: Korrupt oder Korruptionsopfer?
Der Schweizer Ulrich Gurtner sitzt angeklagt wegen Geldwäscherei und Steuerhinterziehung in Guatemala im Gefängnis. Sein Engagement für lokale Kaffeekleinbäuerinnen und -bauern war den Behörden des zentralamerikanischen Landes seit langem ein Dorn im Auge. Kenner:innen der Region betrachten die Anklage als vorgeschoben.
(aus: swissinfo.ch; von: Matthew Allen, Thomas Kern)
«Wie einst als FCW-Verteidiger wird Ueli hier nie aufgeben»
Der Winterthurer Ueli Gurtner befreite in Guatemala 20 000 Kaffeebauern von jenen, die ihn bis heute bekämpfen
Im Herbst wird ein Dokumentarfilm über den in Guatemala unter mysteriösen Umständen angeklagten Ueli Gurtner in Winterthur Premiere feiern.
(aus: Winterthurer Zeitung; von: George Stutz)
Don Ueli – der Unbestechliche
Der Winterthurer Ueli Gurtner half in Guatemala kleinen Kaffeebauern. Jetzt ist er der Geldwäsche angeklagt. Die Anatomie einer staatlichen Verschwörung.
(aus: Beobachter (Paywall); von: Ruedi Leuthold)