17.12.2024

Guatemalas Präsident verspricht besseren Umgang mit der indigenen Bevölkerung

(aus: junge Welt (paywall); von: Thorben Austen)

17.12.2024

Korruption in Guatemala ist endemisch und ist das wichtigste Hemmnis für eine Entwicklung des Landes. Die korrupte Elite wehrt sich mit Händen und Füßen gegen eine Modernisierung des Landes und benutzt dazu die Justiz. Die letzten unter einer Vielzahl von Fällen waren die Verhaftungen von Ligia Hernández (ehemalige Abgeordnete und Anwältin) und José Rubén Zamora, der Herausgeber der unabhängigen Zeitung El Periodico.

(aus: amerika21.de; von: Dr. Niklas Sieber)

22.11.2024

Vor weniger als einem Monat war er in den Hausarrest entlassen worden, nun soll der renommierte Investigativjournalist José Rubén Zamora wieder zurück ins Gefängnis. Ein guatemaltekisches Berufungsgericht ordnete in einem Urteil vom 15. November seine sofortige Rückkehr in die Haft an und hob damit eine frühere Gerichtsentscheidung auf, mit der der Gründer und Herausgeber der unabhängigen Zeitung elPeriódico unter Hausarrest gestellt worden war. Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die jüngste Entscheidung des Gerichts auf das Schärfste. Es ist ein weiteres Beispiel für die Korruption im guatemaltekischen Justizsystem und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Pressefreiheit im Land dar. Zamoras Verteidigungsteam hat inzwischen eine einstweilige Verfügung zur Aussetzung des Urteils beantragt.

(aus: verbaende.com; von: Reporter ohne Grenzen e.V.)

21.11.2024

Der guatemaltekische Investigativjournalist José Rubén Zamora muss schon wieder in Haft. Er ist zum Symbol eines nationalen Machtkampfes geworden.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

08.11.2024

Wenig Verbesserung für Indigene unter sozialdemokratischem Präsidenten. Ein Gespräch mit Leonor Hurtado Paz y Paz

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

06.11.2024

Seit zehn Monaten ist Bernardo Arévalo als Präsident von Guatemala im Amt. Versprochen hatte er einen entschlossenen Kampf gegen die Korruptionsnetzwerke in Guatemala, die große Teile des Staates unter ihre Kontrolle gebracht haben. Mitte Oktober hat Guatemalas Kongress turnusmäßig neue Oberste Richter*innen bestellt. Wir sprechen mit der Kommunikationsexpertin und Politikwissenschaftlerin Silvia Trujillo, ob es Hoffnung gibt auf eine Reinigung der guatemaltekischen Justiz.

(aus: Nachrichtenportal Lateinamerika; von: Markus Plate)

24.10.2024

Tausende bei Demonstrationen im ganzen Land. Präsidentenduo beteiligt sich an Protesten in der Hauptstadt. Kritik an Regierungskurs auf den Demonstrationen

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

19.10.2024

Die 13 neuen Richter des Obersten Gerichtshofs (CSJ) haben ihr Amt angetreten. Der Wahlprozess war wegen Korruptionsvorwürfen gegen die Justiz von Spannungen geprägt. Diese sei in den Händen der Mafias, so der progressive Staatspräsident Bernardo Arévalo. Demonstranten hatten immer wieder einen fairen und transparenten Wahlprozess gefordert.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

30.08.2024

Die am 13. August beschlossene Haushaltserhöhung hat zu einer juristischen und politischen Auseinandersetzung in Guatemala geführt. Die damals beschlossene Aufstockung um 14,45 Milliarden Quetzales (etwa 1,69 Milliarden Euro) sollte unter anderem für Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Ernährungssicherheit verwendet werden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

28.08.2024

Luis Pacheco, im vergangenen Jahr Präsident der 48 Kantone, ist zum neuen Vizeminister für Energie und Bergbau Guatemalas ernannt worden. Die 48 Kantone hatten im vergangenen Jahr die Blockaden initiiert, die sich gegen den "technischen Staatsstreich" richteten und den Amtsantritt von Präsident Bernardo Arévalo durchsetzten.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

24.08.2024

Die Steuerbehörde Guatemalas (Superintendencia de Administración Tributaria, Sat) hat Ermittlungsergebnisse über einen erneuten Steuerskandal präsentiert. Der Leiter der Behörde, Marco Livio Díaz, hielt zu diesem Anlass am 14. August eine Pressekonferenz ab. Entsprechend den Angaben der Behörde sind dem Staat Schäden von 300 Millionen Quetzales (etwa 34,86 Millionen Euro) durch unter Wert angegebene Einnahmen entstanden.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

20.08.2024

Ultrarechte Angriffe auf Vertreter von Kleinbauern und Landlosen in Guatemala. Ein Gespräch mit Daniel Pascual Hernández

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

14.08.2024

Präsident Bernardo Arévalo hat zur Eröffnung des 33. Nationalen Kongresses für Kaffeeanbau (Cafex) Investitionen von 20 Milliarden Quetzales (circa 2,36 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. Die Gelder sollen über das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung zur Verfügung gestellt werden und in allen Bereichen des Kaffeeanbaus der Modernisierung dienen.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

05.08.2024

Während die Preise für Gemüse und Produkte des Grundwarenkorbs steigen, die Bevölkerung versucht, ihr wirtschaftliches Einkommen zu verwalten und Pfirsiche und Äpfel – einheimische Früchte der Saison – auf den Tisch zu bekommen, ist der guatemaltekische Staat vom Pakt der Korrupten und Straflosigkeit betroffen.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne zu Guatemala; von: Norma Sancir)

23.07.2024

Guatemala: Bäuerliche Bewegung geht auf die Straße und fordert strukturelle Veränderungen. Ein Gespräch mit Vicenta Jerónimo

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

17.07.2024

Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat am Dienstag (Ortszeit) einen offiziellen Besuch in Guatemala begonnen. In einem ersten Gespräch erörterte Türk mit Präsident Bernardo Arévalo in Guatemala-Stadt die Hindernisse auf dem Weg zur Konsolidierung der Demokratie, wie das Nachrichtenportal „Prensa Comunitaria“ berichtete.

(aus: evangelisch.de)

12.07.2024

Tausende Menschen haben am Mittwoch in Guatemela für den Rücktritt der Generalstaatsanwältin sowie gegen die hohen Lebenshaltungskosten und gewaltsame Vertreibungen demonstriert. Aufgerufen hatte die Landarbeiter- und Kleinbauerorganisation Codeca (Komitee für bäuerliche Entwicklung).

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

24.06.2024

Im Konflikt um die Entladeterminals im Pazifikhafen Puerto Quetzal hat die Regierung in Guatemala eine Einigung mit den privaten Unternehmen erreichen können. Im Moment wird die Arbeit an den Terminals fortgesetzt, wie Wirtschaftsministerin Gabriela Garcia am Donnerstag mitteilte.

(aus: amerika21.de; von: Teresa Sum (Übersetzung: Thorben Austen))

11.06.2024

Rechtsanwälte und soziale Aktivisten haben beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Anzeige gegen die Expräsidenten James "Jimmy" Morales und Alejandro Giammattei sowie gegen Maria Consuelo Porras, Rafael Curruchiche und Cinthia Monterroso von der Generalstaatsanwaltschaft eingebracht. Den Haag soll veranlasst werden, "die genannten Personen wegen der Begehung von Verbrechen gegen die Menschheit zu verhaften", heißt es in der Erklärung der Initiatoren.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

06.06.2024

Guatemala: Präsident ernennt Gouverneure per Dekret. Landarbeiter spüren Abwanderung. Ein Gespräch mit Keyla Pérez und Candido López Ramírez

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

20.05.2024

Seit Januar 2024 ist der als Anti-Korruptionskämpfer angetretene Bernardo Arévalo Präsident von Guatemala. Er will in seinem Amt den „Pakt der Korrupten“ bekämpfen, ein Netzwerk aus Politik, Justiz und Armee, das große Teile des Staatshaushalts kontrolliert. Trotz Versuchen der Justiz, das Wahlergebnis anzufechten, konnte er das Amt vor vier Monaten antreten, dank landesweiter Proteste, besonders von indigenen Gruppen. Doch die Euphorie weicht der Ernüchterung, viele Menschen sind besorgt über fehlende Fortschritte. Markus Plate hat sich angeschaut, wie es um den Rückhalt Arévalos in der indigenen Bevölkerung steht.

(aus: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.; von: Markus Plate)

15.05.2024

María del Tránsito Calán Hernández ist im Beisein von Bürgermeister:innen, indigenen Autoritäten und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft als Gouverneurin von Chimaltenango vereidigt worden. Sie übernimmt im Departamento als erste indigene Frau dieses Amt.

(aus: amerika21.de; von: Katharina Busch)

09.05.2024

Guatemalas progressiver Präsident Bernardo Arévalo hat dem Parlament am Montag einen Gesetzentwurf zur Reform der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Diese soll die vorzeitige Entlassung der Generalstaatsanwältin Consuelo Porras ermöglichen.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

07.05.2024

Etwas mehr als 100 Tage ist Bernardo Arévalo Präsident Guatemalas. Als Anti-Korruptionskämpfer angetreten, hatte er die Wahlen 2023 unerwartet gewonnen. Doch Arévalos Bemühungen tragen nur langsam Früchte.

(aus: Deutschlandfunk Kultur; von: Markus Plate, Anne Demmer, Katja Bigalke)

07.05.2024

06.05.2024

Seit dem 15. Jänner hat Guatemala mit Bernardo Arévalo einen neuen Präsidenten. Dessen Start wird von der Zivilgesellschaft positiv bewertet.

(aus: Südwind Magazin; von: Knut Henkel)

02.05.2024

Guatemalas neue Regierung hat Pressefreiheit zur Priorität erklärt. Doch Journalisten sind skeptisch. Denn noch hat der „Pakt der Korrupten“ zu großen Einfluss. Und diejenigen, die kritisch darüber berichten, bleiben deshalb vorerst im Ausland.

(aus: Deutschlandfunk Kultur; von: Anne Demmer)

02.05.2024

Neuer sozialdemokratischer Präsident kündigt Reformen an, aber setzt USA-freundlichen Kurs fort. Ein Gespräch mit Eduardo Vital

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

02.05.2024

Kandidaten wegen Korruptionsverdacht abgelehnt. Indigene, Frauen und Sozialaktive unter den neuen Gouverneuren. Lokale Räte oft auch korrupt

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

17.04.2024

Die Zivilgesellschaft hat wenig Hoffnung auf einen Wandel im zentralamerikanischen Land unter Bernardo Arévalo. Kritische Stimmen werden weiter von der käuflichen Justiz verfolgt.

(aus: NZZ; von: Thomas Milz)

31.03.2024

Der Präsident von Guatemala, Bernardo Arévalo, hat vom 24. bis zum 27. März die USA besucht. Auf der Agenda standen unter anderem Treffen mit Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris.

(aus: amerika21.de; von: Teresa Sum (Übersetzung: Thorben Austen))

26.03.2024

In der Amtszeit des ausgeschiedenen Präsidenten Alejandro Giammattei (2020-2024) hat es 707 Angriffe auf Pressevertreter gegeben. Das ist die höchste Zahl seit dem Ende des Bürgerkriegs 1996. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Presseagentur KM 169.

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

19.03.2024

In den vergangenen Monaten bereits Verträge gelungen. Allianz aus dem indigenen Widerstand gegen den "technischen Staatsstreich" erwachsen

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

16.03.2024

Über Vorhaben der guatemaltekischen Regierung im Agrarsektor und den Widerstand großer Betriebe. Ein Gespräch mit Rafael Gonzalez

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

02.03.2024

Dies ist die 100ste Ausgabe der Notizen und für mich vorläufiges Ergebnis einer Reise, die vor bald 30 Jahren begonnen und auch mein Leben als Anwalt tief verändert hat. Von Haus aus war ich Strafverteidiger und meine natürliche Gegenspielerin in Deutschland war die Staatsanwaltschaft. In Guatemala, einem Land, das von Krieg, Repression, willkürlicher Justiz und struktureller Straflosigkeit geprägt ist, fand ich mich schnell an der Seite der Opfer des Krieges und dann logischerweise an der Seite meines früheren Antagonisten, der Staatsanwaltschaft, wieder. Sie war strukturell schwach, Teil des Systems der Straflosigkeit und verfügte nicht einmal über die grundlegendsten Instrumente der Strafverfolgung. Wir halfen, sie von Grund auf aufzubauen und dabei auch die Gerichte zu stärken, was auch für mich ein paradigmatischer Wechsel wurde, der meine Sicht auf das Strafrecht veränderte.

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

29.02.2024

Guatemalas neue Regierung hat rechtliche Schritte gegen die von den USA und der EU sanktionierte Generalstaatsanwältin wegen Demokratiegefährdung eingeleitet.

(aus: Nau.ch)

24.02.2024

Gespräche mit zahlreichen Staats- und Regierungschefs, Wirtschaftsvertetern und Repräsentanten der Vereinten Nationen und der Europäischen Union

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)

23.02.2024

Der Antikorruptionsaktivist Bernardo Arévalo ist gegen alle Wahrscheinlichkeit Präsident von Guatemala geworden, unterstützt von Indigenen und der jungen Generation. Kann er sich gegen Drogenkartelle und alte Eliten durchsetzen?

(aus: Der Spiegel (Paywall); von: Susanne Koelbl)

09.02.2024

Präsident Bernardo Arevalo von Guatemala betonte gestern, dass das Land trotz engerer Wirtschaftsbeziehungen mit China nicht beabsichtige, die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abzubrechen. Arevalo, der im Januar sein Amt antrat, versprach, die Korruption zu bekämpfen und Beziehungen zu China aufzubauen. Er äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher Kosten eines Abbruchs der Beziehungen zu Taiwan.

(aus: RTI - Radio Taiwan Intl.)

05.02.2024

Monatelang hatte María Consuelo Porras versucht, Präsident Arévalo den Einzug ins Amt zu verwehren, obwohl er mit grossem Vorsprung gewählt worden war. Sie bleibt die wichtigste Kontrahentin.

(aus: Neue Züricher Zeitung; von: Knut Henkel)

01.02.2024

Der Pakt hat die wichtigen Schlachten der vergangenen Monate verloren, aber er hält uns weiter in Atem. Sein Kern reorganisiert sich mit Hilfe seiner Bastionen in der Justiz, während seine Ränder sich neu orientieren; aktuell verändern sie Aussehen und Form und geben sich geläutert. Das gelingt nicht allen, aber nicht alle heißen Alan Rodríguez, Álvaro Arzú oder Sandra Jovel, für die es kein Zurück mehr gibt. Die Zeiten ändern sich und das ist die erste gute Nachricht

(aus: Guatemala Netzwerk Bern - Monatliche Kolumne von Miguel Mörth)

27.01.2024

Guatemalas neuer Präsident Arévalo will das Land verändern – dazu muss er das Justizsystem umbauen. An dessen Spitze steht eine Staatsanwältin.

(aus: taz; von: Knut Henkel)

27.01.2024

Delegationsreise durch Guatemala nach Vereidigung von sozialdemokratischem Präsidenten. Ein Gespräch mit Tatjana Sambale und Alexa Schumann

(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)

25.01.2024

Vielfältige Treffen des Staatschefs. Generalstaatsanwältin lehnt Rücktritt ab. Parlament wählt nach nur fünf Tagen neuen Vorstand

(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)