Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2026 zum Tag ''Wirtschaft / Kaffee-Wirtschaft''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
»Nur noch 0,5 Prozent der Arbeiter sind organisiert«
Die vor 40 Jahren gegründete UTQ gehört zu den größten Gewerkschaften im Land – doch Mitglieder zu gewinnen und zu halten wird immer schwieriger.
(aus: junge Welt; von: Thorben Austen im Gespräch mit Osvaldo Saquich und Juan Aguilar)
Weil ein Bananenhändler zu mächtig war
Jacobo Árbenz legte sich in Guatemala mit den Mächtigen an, der Bananenindustrie. Später wurde er zum Präsidenten gewählt.
(aus: taz.de; von: Luis Bretthauer)
Ohne Land und ohne Rente
Landarbeiter werden um Rentenbeiträge betrogen und vertrieben. Landarbeiterorganisation kritisiert Regierung
(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)
Kommunale Macht
Indigene Gemeinschaften setzten vor zwei Jahren Präsidentschaft Arévalos durch. Ein Ortsbesuch
(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)