Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2026 zum Tag ''Bildungssitution''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Guatemala auf letztem Platz der Pisa-Studie in Lateinamerika
Drei Lehrer schildern gegenüber amerika21 die Ursachen der Bildungskrise. Probleme sind vielfältig. Die Werte liegen noch unter denen von 2022. Nur eine Minderheit der Schüler der neunten Klassen in Guatemala erreicht die Mindestanforderungen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften. Das ist das Ergebnis der aktuellen Pisa-Studie, an der insgesamt 13 lateinamerikanische Staaten teilnahmen.
(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)
Steinmeier auf Partnersuche in Lateinamerika
Auf seiner Lateinamerika-Reise besucht der Bundespräsident Maya-Stätten und betont die Bedeutung gleichgesinnter Staaten – auch solcher, zu denen Deutschland noch keine besonders engen Beziehungen habe. Denn die Verlässlichkeit alter Verbindungen leide.
(aus: FAZ)
Eine Schule gegen die Ungleichheit
48 Prozent der indigenen Frauen in Guatemala können weder lesen noch schreiben. Eine Schule von und für indigene Frauen zeigt, wie man das ändert.
(aus: taz; von: Knut Henkel)