Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2026 zum Tag ''Gesellschaft''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Guatemala nimmt täglich Abgeschobene aus den USA auf – viele in Handschellen
Seit Trump Guatemala als sicheren Drittstaat einstuft, landen dort immer mehr Flugzeuge mit Abgeschobenen aus den USA. Zudem musste sich der sozialdemokratische Präsidenten Bernardo Arévalo bereit erklären, Zehntausende Menschen anderer Nationalitäten aufzunehmen, die aus Mexiko und den USA abgeschoben werden.
(aus: Frankfurter Rundschau; von: Andreas Boueke)
Feuervulkan bricht in Guatemala aus
In Guatemala ist der hochaktive Feuervulkan ausgebrochen und hält die Menschen in Atem. Viele fliehen in Notunterkünfte - Schulen und Straßen bleiben gesperrt. Es gilt Alarmstufe Rot.
(aus: ZDF heute; von: ZDF-Redaktion)
Doppelmayr baut Hochleistungsseilbahn für Guatemala City
Guatemala City schlägt mit dem AeroMetro-Projekt ein neues Kapitel in der Geschichte des öffentlichen Verkehrs auf. Es wird Guatemala City mit der Gemeinde Mixco im Nordwesten der Hauptstadt verbinden. Dieses Projekt stellt einen bedeutenden Schritt für Guatemala in Richtung eines gerechteren und widerstandsfähigeren urbanen Modells dar.
(aus: latinapress; von: Redaktion)
»Nur noch 0,5 Prozent der Arbeiter sind organisiert«
Die vor 40 Jahren gegründete UTQ gehört zu den größten Gewerkschaften im Land – doch Mitglieder zu gewinnen und zu halten wird immer schwieriger.
(aus: junge Welt; von: Thorben Austen im Gespräch mit Osvaldo Saquich und Juan Aguilar)
Damit es endlich aufhört
Minderjährige, die schwanger werden, müssen in Guatemala meist das Kind austragen – selbst nach einer Vergewaltigung. Fátima wurde mit dreizehn missbraucht und bekam einen Sohn. Sie hat den Staat, der sie nicht schützte, erfolgreich verklagt
(aus: taz; von: Knut Henkel)
Eine Schule gegen die Ungleichheit
48 Prozent der indigenen Frauen in Guatemala können weder lesen noch schreiben. Eine Schule von und für indigene Frauen zeigt, wie man das ändert.
(aus: taz; von: Knut Henkel)