Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2026 zum Tag ''Umwelt''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Demonstrationen am Tag des indigenen Widerstands in Guatemala
Landesweite Märsche am 12. Oktober. Vertreibungen und Privatisierungen in der Kritik. Organisationen werfen Arévalo vor, das Agrarabkommen nicht umzusetzen. Landarbeiterorganisationen haben in Guatemala gegen Vertreibungen, strukturellen Rassismus und Privatisierungen demonstriert. Die Protestaktionen fanden am Montag in der Hauptstadt und in zwölf der 22 Departamentos des Landes anlässlich des Tages des indigenen Widerstandes am 12. Oktober statt.
(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)
Lateinamerika bleibt gefährlichste Region für Umweltschützer
Wer die Natur verteidigt, lebt in Teilen Lateinamerikas gefährlich. Zwar sinkt die weltweite Zahl der getöteten Umweltschützer - in Brasilien hat sie sich aber binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Weltweit sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Global Witness mindestens 124 Land- und Umweltschützer getötet worden. Allein 105 von ihnen wurden in Lateinamerika umgebracht.
(aus: wiwo.de; von: Redaktion wiwo)
El Niño trocknet Zentralamerika aus
Die ganze Region leidet aktuell unter Trockenheit, mit verursacht von der Klimakrise und angetrieben von El Niño. Typischerweise bringt das alle paar Jahre auftretende Wetterphänomen mehr Regen im Süden von Lateinamerika und verstärkt Dürre und Trockenheit im Norden.
(aus: Evangelische Zeitung; von: Lisa Kuner)
Streit in Guatemala um neues Wassergesetz
Initiative soll Wasser als Menschenrecht definieren. 52 Prozent der Bevölkerung nutzen kontaminiertes Wasser. Indigene Organisationen sehen Bevorzugung des Privatsektors. Ministerin zurückgetreten.
(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)
Feuervulkan bricht in Guatemala aus
In Guatemala ist der hochaktive Feuervulkan ausgebrochen und hält die Menschen in Atem. Viele fliehen in Notunterkünfte - Schulen und Straßen bleiben gesperrt. Es gilt Alarmstufe Rot.
(aus: ZDF heute; von: ZDF-Redaktion)