Presseschau Guatemala aus dem Jahr 2024 zum Tag ''Gesellschaft''
Seit Frühjahr 2023 gibt es durch das repressive Vorgehen des Staates gegen die Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Guatemala eine deutlich erhöhte Medienaufmerksamkeit auf die Entwicklungen in dem mittelamerikanischen Land. Nicht nur die Dachorganisation der Genossenschaften der Kaffeebäuerinnen und -bauern Fedecocagua und deren Generaldirektor Ulrich Gurtner sind diesen Verfolgungen ausgesetzt, sondern auch andere Organisationen bis hin zu Parteien und dem neu gewählten Präsidenten.
Aus diesem Grund führen wir auf dieser Seite einen Pressespiegel, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, aber der einen guten Einblick in die Lage im Land gibt.
Kampf um Haushaltserhöhung für Sozialprogramme
Die am 13. August beschlossene Haushaltserhöhung hat zu einer juristischen und politischen Auseinandersetzung in Guatemala geführt. Die damals beschlossene Aufstockung um 14,45 Milliarden Quetzales (etwa 1,69 Milliarden Euro) sollte unter anderem für Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Ernährungssicherheit verwendet werden.
(aus: amerika21.de; von: Thorben Austen)
»Viele haben Angst um ihre Arbeit«
Guatemala: Ausbeutung und Arbeitskampf auf Kaffeeplantagen. Ein Gespräch mit Mario Fernando Juarez Avila
(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)
»Substantielle Veränderungen sind schwer«
Neuer sozialdemokratischer Präsident kündigt Reformen an, aber setzt USA-freundlichen Kurs fort. Ein Gespräch mit Eduardo Vital
(aus: junge Welt; von: Thorben Austen)
Rebellion gegen die Korrupten
Am 14. Januar wird Guatemalas neuer Präsident sein Amt antreten. Dies verdankt er der indigenen Bevölkerung und internationalen Sanktionen.
(aus: IPG; von: Knut Henkel)